Parteien, Familien

Warken: An mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld festhalten

29.05.2026 - 11:42:49 | dts-nachrichtenagentur.de

Die Bundesgesundheitsministerin und Vorsitzende der Frauen-Union, Nina Warken, will am Ziel festhalten, für mehr Gleichberechtigung im Elterngeld zu sorgen.Der "Süddeutschen Zeitung" sagte die CDU-Politikerin, im Koalitionsvertrag sei "klar festgehalten", dass "die Grenzen für das Elterngeld sowie der Mindest- und Höchstbetrag angehoben werden sollten".

Vater, Mutter, Kind (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Vater, Mutter, Kind (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Dazu gehöre, dass SPD und Union sich darauf geeinigt haben, "Anreize für mehr Partnerschaftlichkeit" zu setzen.

Im Koalitionsvertrag heißt es wörtlich, es sollten mehr Anreize für "insbesondere mehr Väterbeteiligung in alleiniger Verantwortung" geschaffen werden. Das Elterngeld sollte also als Instrument zu mehr Gleichberechtigung bei der Aufteilung der Sorgearbeit dienen. "An dieser Weiterentwicklung des Elterngeldes sollten wir festhalten", sagte Warken.

"Für die Union, insbesondere für die Frauen-Union, ist das Elterngeld ein Herzensthema", sagte sie der SZ. Es sei eine "zentrale familienpolitische Leistung, auf die Familien in Deutschland zu Recht zählen". Sie mahnt: "Dieses Vertrauen dürfen wir nicht enttäuschen".

In den Regierungsfraktionen ist eine Diskussion darüber entbrannt, wie und ob beim Elterngeld gekürzt werden soll. Möglich wäre, die Elterngeldbezugszeit insgesamt zu kürzen. Ebenfalls wäre es möglich, die sogenannten Vätermonate auszuweiten. Um die vollen 14 Monate Elterngeld auszuschöpfen, müssten dann beide Elternteile mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen.

Doch es gibt große Vorbehalte dagegen, Müttern weniger als 12 Monate Basiselterngeld zu ermöglichen. Die CSU-Abgeordnete und Vorstandsmitglied der Frauen-Union Bayern, Silke Launert, warnte davor. "Ich bin kein Fan davon, durch die hälftige Aufteilung faktisch für Frauen weniger als 12 Monate Elternzeit zu ermöglichen", sagte sie der SZ. Sie sprach sich dafür aus, beim Elterngeld zu sparen. "Natürlich müssen alle Ressorts sparen und beim Familienministerium ist das Elterngeld der größte Posten, daher ist es auch naheliegend, da zu sparen", sagte sie. Auch Familienministerin Karin Prien (CDU) sagte kürzlich im Deutschlandfunk: "Jede Frau muss in der Lage sein, zwölf Monate im Elterngeldbezug zu sein."

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69440463 |

Weitere Meldungen

Prien hält an Social-Media-Regulierung fest Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hält an Plänen für strengere Regeln bei der Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche fest."Das Thema ist nicht vom Tisch", sagte Prien der "Bild". (Politik, 30.05.2026 - 15:49) weiterlesen...

CDU will Kinder mehr an Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen Angesichts steigender Kosten in der Pflege fordert Unionsfraktionsvize Albert Stegemann (CDU), erwachsene Kinder künftig mehr an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen."Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen wird, herunterzusetzen", sagte Stegemann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). (Politik, 30.05.2026 - 01:00) weiterlesen...

Regierung verschiebt Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie Die Bundesregierung wird die Entgelttransparenzrichtlinie der EU nicht fristgerecht zum 7. (Politik, 28.05.2026 - 07:06) weiterlesen...

SPD-Haushälter mahnt zur Zurückhaltung bei Elterngeld-Debatte SPD-Chefhaushälter Thorsten Rudolph fordert die Koalitionskollegen in der Elterngeld-Debatte zur Zurückhaltung auf."Ich halte es für politisch feige, dass alle Einsparmaßnahmen, auf die sich die Koalitionsspitzen nach harten Verhandlungen geeinigt haben, sofort wieder aus der einen oder der anderen Partei oder Fraktion infrage gestellt werden", sagte Rudolph der "Rheinischen Post" (Dienstag). (Politik, 26.05.2026 - 00:00) weiterlesen...

SPD: Prien soll woanders kürzen als beim Elterngeld SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese fordert Familienministerin Karin Prien (CDU) auf, in ihrem Etat möglichst woanders zu kürzen als beim Elterngeld."Das Elterngeld ist für viele junge Familien sehr wichtig", sagte Wiese der "Rheinischen Post". (Politik, 25.05.2026 - 10:45) weiterlesen...

Giffey warnt vor Kürzungen beim Elterngeld Die frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat vor möglichen Kürzungen beim Elterngeld gewarnt. (Politik, 25.05.2026 - 01:00) weiterlesen...