GrĂŒne lehnen Aufweichung des Acht-Stunden-Tages ab
22.05.2026 - 05:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de"Friedrich Merz redet hart arbeitende Menschen faul und zeigt damit, wie weit er sich von ihrer LebensrealitĂ€t entfernt hat", sagte die zustĂ€ndige Berichterstatterin der Fraktion, Ricarda Lang, dem "Politico". Ein Kanzler, der das Land vor allem darĂŒber definiere, wer zu wenig leistet, werde es nicht zusammenfĂŒhren können, so Lang.
Der Achtstundentag sei kein Hindernis, sondern ein Schutzrahmen fĂŒr gesundes Arbeiten, sagte Lang. Die im Koalitionsvertrag von Union und SPD vorgesehene Umstellung von tĂ€glichen auf wöchentliche Höchstarbeitszeiten lehnen die GrĂŒnen ab. Stattdessen fordere die ehemalige GrĂŒnen-Chefin mehr ZeitsouverĂ€nitĂ€t und mehr Mitbestimmung ĂŒber LĂ€nge, Lage und Ort der Arbeit - aber ohne den Schutz der BeschĂ€ftigten aufzugeben. Der Antrag sieht dafĂŒr flexiblere Vollzeitmodelle zwischen 30 und 40 Wochenstunden, ein Recht auf Aufstockung der Arbeitszeit sowie einen Anspruch auf Homeoffice vor, sofern keine betrieblichen GrĂŒnde entgegenstehen.
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