DIHK, Bundesregierung

DIHK: Bundesregierung kostet Wirtschaft Milliarden

01.07.2024 - 07:06:30

Die Politik der Ampel-Regierung kostet die deutsche Wirtschaft nach EinschÀtzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) einen hohen Milliardenbetrag.

Das berichtet die "Bild" (Montagsausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben von DIHK-PrĂ€sident Peter Adrian an fĂŒhrende Verbandsmitglieder. Demnach "wĂ€ren in Summe rund 250 Milliarden Euro mehr erwirtschaftet worden", wenn das Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2023 und 2024 statt stillzustehen um je zwei Prozent gewachsen wĂ€re. "Fast die HĂ€lfte davon wĂŒrden damit auch zusĂ€tzlich in den Steuer- und Sozialkassen landen."

Adrian kritisierte, die Politik mute den Firmen "immer neue kleinteilige Regelungen und Pflichten zu, statt auf KreativitĂ€t und Wettbewerb um die besten Lösungen zu setzen". Das verhindere den nötigen Aufbruch. "Vielfach ist die EnttĂ€uschung bereits in Frust umgeschlagen", heißt es in dem Brief weiter. Nach Ansicht Adrians wollen einige Mitglieder der Bundesregierung bestimmte Probleme gar nicht lösen. Er habe in den vergangenen Monaten viele GesprĂ€che mit Spitzenpolitikern gefĂŒhrt, zitiert die "Bild" aus dem Schreiben. Es gebe "durchaus eine zunehmende Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung". Gleichzeitig gebe es aber viele "diffuse Botschaften". Manchmal entstehe der Eindruck, dass nicht sein könne, was nicht sein dĂŒrfe. Adrian fordert deshalb eine "Wirtschaftswende" mit Entlastungen und Einhaltung der Schuldenbremse und appellierte an die DIHK-Mitglieder, dafĂŒr auch bei ihren Bundestagsabgeordneten zu werben.

@ dts-nachrichtenagentur.de