Parteien, Gesundheit

SPD will Energydrinks fĂŒr Jugendliche unter 16 verbieten

05.06.2026 - 13:49:59 | dts-nachrichtenagentur.de

Die SPD-Fraktion will den Verkauf von Energydrinks an Jugendliche unter 16 Jahren verbieten.

SPD will Energydrinks fĂŒr Jugendliche unter 16 verbieten
Parteien - Energydrinks im Supermarktregal (Archiv) 05.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das geht aus einem geeinten Positionspapier hervor, ĂŒber das das Magazin Politico berichtet.

Die Fraktion fordert auch strengere Regeln fĂŒr den Alkoholkonsum und die Abschaffung des begleiteten Trinkens. Die Bedeutung der PrĂ€vention wurde zuletzt vermehrt diskutiert. Nicht nur die Gesundheitsvorteile, sondern auch die Hoffnung auf eine langfristig entlastende Wirkung auf die Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung spielen dabei eine Rolle. Ein Beispiel ist die geplante Abgabe auf zuckerhaltige Softdrinks. Die SPD geht jetzt einen Schritt weiter.

Die Fraktion will "einen verbindlichen, bußgeldbewehrten Abgabe- und Verkaufsstopp fĂŒr Energydrinks und vergleichbare Produkte an unter 16-JĂ€hrige sowie EinschrĂ€nkungen jugendorientierter Werbung, insbesondere in sozialen Medien", heißt es im Entwurf. "Energydrinks enthalten sehr hohe Koffeinmengen, hĂ€ufig kombiniert mit Zucker und weiteren Stimulanzien, und stehen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Belastungen bei jungen Menschen", schreiben die Sozialdemokraten weiter. Die Forderungen basierten auf den Empfehlungen der Verbraucherschutzministerkonferenz und des BĂŒrgerrates ErnĂ€hrung im Wandel.

Im Positionspapier listen die Sozialdemokraten insgesamt sieben PrĂ€ventionsmaßnahmen fĂŒr Kinder und Jugendliche auf. Darunter auch die Forderung nach einem entschlossenen Vorgehen gegen "neue Nikotinprodukte mit jugendaffinem Design" und hĂ€rteren Regeln beim Konsum von Alkohol. "Alkohol soll ausnahmslos frĂŒhestens erst ab 16 Jahren erlaubt sein", steht im Papier. Die SPD begrĂŒĂŸe die geplante Abschaffung des sogenannten begleiteten Trinkens und wolle den Verkauf womöglich stĂ€rker einschrĂ€nken. "Einer Abgabe auch von Sekt, Wein und Bier nur an VolljĂ€hrige stehen wir offen gegenĂŒber." Die Gefahr, die von Alkohol ausgeht, werde immer noch "zu sehr unterschĂ€tzt".

Das Papier entstand zwischen der Arbeitsgruppe Landwirtschaft, ErnÀhrung und Heimat, der Arbeitsgruppe Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Arbeitsgruppe Gesundheit. Der Entwurf ist auf den 3. Juni datiert.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
de | politik | 69487297 |

Weitere Meldungen

Linken-Chef van Aken kritisiert Pflegereform scharf Linken-Chef Jan van Aken hat die geplante Pflegereform der Bundesregierung scharf kritisiert und Betroffene zu Sozialprotesten aufgerufen.Van Aken sagte der "SĂŒddeutschen Zeitung", das KĂŒrzungspaket von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sei "der grĂ¶ĂŸte Schlag gegen arbeitende Menschen mit Pflegeversicherung in der Geschichte der Bundesrepublik". (Politik, 05.06.2026 - 14:03) weiterlesen...

Wirtschaftsweiser Truger nennt Pflege-Plan KĂŒrzungshammer Der Wirtschaftsweise Achim Truger sieht die Belastungen bei der geplanten Pflegereform höchst ungleich verteilt. (Politik, 05.06.2026 - 11:52) weiterlesen...

Schwesig kritisiert Warkens Pflegereform als schweren Fehler Mecklenburg-Vorpommerns MinisterprĂ€sidentin Manuela Schwesig (SPD) ĂŒbt heftige Kritik an der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplanten Pflegereform."Ich halte es fĂŒr einen schweren Fehler, dass die Bundesgesundheitsministerin wie schon bei der Gesundheitsreform einen nicht mit den LĂ€ndern abgestimmten Gesetzentwurf auf den Weg bringt", sagte Schwesig dem Magazin Politico. (Politik, 05.06.2026 - 06:27) weiterlesen...

Wirtschaftsrat begrĂŒĂŸt Teile der Pflegereform Der Wirtschaftsrat der CDU bewertet den Referentenentwurf fĂŒr das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) teilweise positiv, warnt aber vor zusĂ€tzlichen Belastungen fĂŒr BeschĂ€ftigte und Unternehmen.Das Gesetz bleibe "hinter den Erwartungen an eine umfassende Strukturreform der Pflege zurĂŒck", enthalte aber "einige sinnvolle AnsĂ€tze", sagte GeneralsekretĂ€r Wolfgang Steiger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. (Politik, 05.06.2026 - 06:23) weiterlesen...

StĂ€dtetag drĂ€ngt auf RĂŒckzug der Pflegereform Der PrĂ€sident des Deutschen StĂ€dtetages, Burkhard Jung (SPD), hat den vollstĂ€ndigen RĂŒckzug des Gesetzentwurfs zur Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gefordert. (Politik, 05.06.2026 - 01:00) weiterlesen...

Gescheiterte UN-Bewerbung: Spahn verteidigt deutsche Israel-Politik Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat die deutsche Israel-Politik verteidigt. (Politik, 04.06.2026 - 19:45) weiterlesen...