GrĂŒne mahnen zu differenzierter Analyse der Kriminalstatistik
20.04.2026 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deDie Bundestagsabgeordnete und frĂŒhere Polizeibeamtin sagte: "Wer Sicherheit ernst meint, darf aber nicht nach BauchgefĂŒhl handeln, sondern muss kriminologische Erkenntnisse zur Grundlage machen und gezielt in PrĂ€vention investieren." Das heiĂe ArmutsbekĂ€mpfung, Schulsozialarbeit und auch MĂ€nnerarbeit. "Denn weiterhin werden vor allem junge MĂ€nner straffĂ€llig. Gleichzeitig gilt: Wo Straftaten begangen werden, muss der Rechtsstaat konsequent handeln."
Gemeinsam mit Konstantin von Notz und Misbah Khan hat Mihalic ein vierseitiges Papier verfasst mit dem Titel "Drei Wege gegen Gewalt: Vorbeugen. Durchgreifen. Helfen", aus dem die Zeitung zitiert. Als zentrale Risikofaktoren werden dabei Armut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit sowie Ausgrenzung, psychische Erkrankungen und frĂŒhe Gewalterfahrungen genannt.
Die stellvertretende GrĂŒnen-Fraktionsvorsitzende, Misbah Khan, sagte dazu: "Gewalt ist ein Sicherheitsproblem, aber Gewalt lĂ€sst sich nicht allein durch Polizei und Strafverfolgung eindĂ€mmen. Deshalb ist es höchste Zeit, PrĂ€vention, Betroffenenhilfe und Sozialarbeit wieder stĂ€rker in den Fokus zu rĂŒcken. Oder einfacher gesagt: Wer am Sozialen spart, darf sich ĂŒber soziale Verwerfungen nicht wundern."
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