Rhein fordert Kompensation fĂŒr SteuerausfĂ€lle der LĂ€nder
24.06.2026 - 07:48:41 | dts-nachrichtenagentur.deRhein warnte, die Haushalte der LĂ€nder und Kommunen seien am Limit. Das föderale Ungleichgewicht dĂŒrfe sich nicht weiter verschĂ€rfen. Die Finanzbeziehungen mĂŒssten auf ein solides Fundament gestellt werden. Wichtig sei dabei, dass der im Koalitionsvertrag des Bundes verankerte Grundsatz "Wer bestellt, der bezahlt" gelte, sagte der hessische Regierungschef. Nötig sei dazu eine dauerhafte und verlĂ€ssliche Regelung. LĂ€nder und Kommunen mĂŒssten sich darauf verlassen können, dass Bundesgesetze nicht einseitig zu ihren Lasten gingen.
Am Donnerstag treffen sich die Regierungschefs der LĂ€nder mit dem Kanzler in Berlin. Beide Seiten verhandeln seit langem ĂŒber eine Finanzreform. Dabei geht es unter anderem um den Grundsatz der VeranlassungskonnexitĂ€t ("wer bestellt, der bezahlt"), wonach LĂ€nder und Kommunen eine Kompensation bekommen sollen, wenn sie durch Bundesgesetze finanziell in Mitleidenschaft gezogen werden.
