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Rhein fordert Kompensation fĂŒr SteuerausfĂ€lle der LĂ€nder

24.06.2026 - 07:48:41 | dts-nachrichtenagentur.de

Hessens MinisterprĂ€sident Boris Rhein (CDU) fordert dringend eine Neuregelung der Bund-LĂ€nder-Finanzen und pocht auf eine Kompensation der LĂ€nder fĂŒr EinnahmeausfĂ€lle durch die geplante Steuerreform."Wer auf Bundesebene Leistungen ausweitet oder Steuern senkt, darf die Rechnung nicht bei den LĂ€ndern und Kommunen abladen", sagte Rhein dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" vor einem Treffen der MinisterprĂ€sidenten mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) an diesem Donnerstag.

Rhein fordert Kompensation fĂŒr SteuerausfĂ€lle der LĂ€nder
Hessen - Boris Rhein (Archiv) 24.06.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Neue Belastungen mĂŒssten vollstĂ€ndig ausgeglichen werden.

Rhein warnte, die Haushalte der LĂ€nder und Kommunen seien am Limit. Das föderale Ungleichgewicht dĂŒrfe sich nicht weiter verschĂ€rfen. Die Finanzbeziehungen mĂŒssten auf ein solides Fundament gestellt werden. Wichtig sei dabei, dass der im Koalitionsvertrag des Bundes verankerte Grundsatz "Wer bestellt, der bezahlt" gelte, sagte der hessische Regierungschef. Nötig sei dazu eine dauerhafte und verlĂ€ssliche Regelung. LĂ€nder und Kommunen mĂŒssten sich darauf verlassen können, dass Bundesgesetze nicht einseitig zu ihren Lasten gingen.

Am Donnerstag treffen sich die Regierungschefs der LĂ€nder mit dem Kanzler in Berlin. Beide Seiten verhandeln seit langem ĂŒber eine Finanzreform. Dabei geht es unter anderem um den Grundsatz der VeranlassungskonnexitĂ€t ("wer bestellt, der bezahlt"), wonach LĂ€nder und Kommunen eine Kompensation bekommen sollen, wenn sie durch Bundesgesetze finanziell in Mitleidenschaft gezogen werden.

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