Deutschlands gröĂtes Netzwerk fĂŒr Wohnen auf Zeit warnt vor nachhaltigen SchĂ€den durch geplante Eingriffe in den Wohnungsmarkt
13.02.2026 - 09:22:45Als Reaktion auf den bekannt gewordenen Gesetzentwurf zur weiteren Regulierung des Wohnungsmarkts sieht das Netzwerk Zeitwohnwerk weitreichende negative Folgen fĂŒr Wohnraumangebot, Investitionen und FachkrĂ€fte-MobilitĂ€t. Das Zeitwohnwerk vereint erfahrene Agenturen fĂŒr möbliertes Wohnen in Deutschland.
Nach EinschĂ€tzung von Sara Basad und Norbert VerbĂŒcheln, beide GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zeitwohnwerks, drohen durch pauschale Eingriffe insbesondere folgende Fehlentwicklungen:
"Möbliertes Wohnen ist keine Randerscheinung und keine Notlösung, sondern ein eigenstĂ€ndiges Wohnmodell, das seit Jahrzehnten eine reale MarktlĂŒcke schlieĂt und konkret nachgefragt wird", erklĂ€ren Basad und VerbĂŒcheln. So haben die im Zeitwohnwerk zusammengeschlossenen Agenturen weit ĂŒber 200.000 Menschen mit Wohnraum versorgt. Das Angebot richte sich gezielt an FachkrĂ€fte, Projektarbeitende sowie Menschen in beruflichen oder privaten Ăbergangsphasen - also an Zielgruppen, fĂŒr die der klassische Mietmarkt strukturell nicht geeignet ist.
Die Nachfrage nach temporÀrem, möbliertem Wohnraum ist hoch, stabil und klar belegbar. Gleichzeitig sind klassische Vermieter in der Regel nicht bereit, Wohnungen kurzfristig oder flexibel zu vermieten. Möbliertes Wohnen ergÀnzt daher den regulÀren Mietmarkt - es ersetzt ihn nicht. Pauschale regulatorische Eingriffe werden dieses funktionierende Zusammenspiel empfindlich stören.
"Der im Gesetzentwurf diskutierte pauschale Möblierungszuschlag von fĂŒnf Prozent ist realitĂ€tsfern und bildet weder die tatsĂ€chlichen Investitionskosten fĂŒr hochwertige Möblierung noch laufende Aufwendungen fĂŒr Instandhaltung, Austausch und Service ab", betont Sara Basad von agent home in Stuttgart. Pauschale Regulierungen - so die feste Ăberzeugung von Basad und VerbĂŒcheln - zerstören einen seit 40 Jahren bewĂ€hrten Marktplatz, die möblierte Vermietung fĂŒr ZeitrĂ€ume ĂŒber 6 Monate wird nicht mehr funktionieren, und sie sind fĂŒr den gesamten Wohnungsmarkt Gift.
"Wir beobachten bereits, dass dringend benötigte möblierte Wohnungen nicht mehr angeboten werden", warnt Sara Basad, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin von agent home in Stuttgart. "Vermieter entscheiden sich zunehmend gegen eine Vermietung, weil rechtliche Unsicherheit und wirtschaftliche Risiken steigen. Wohnungen werden so dem Markt vollstĂ€ndig entzogen - statt zusĂ€tzlichen Wohnraum bereitzustellen."
Die Folgen sind auch fĂŒr den gesamten Mietmarkt erheblich. Wenn temporĂ€re Wohnangebote wegfallen, verlagert sich die Nachfrage auf ohnehin knappe langfristige Mietwohnungen. "Diese zusĂ€tzliche Verknappung verschĂ€rft den Druck im Markt und fĂŒhrt zu weiteren VerteilungskĂ€mpfen - zulasten aller Wohnungssuchenden", betont Norbert VerbĂŒcheln von Mr. Lodge aus MĂŒnchen.
Neben den unmittelbaren Effekten auf Angebot und Nachfrage sehen die GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zeitwohnwerks vor allem einen langfristigen Vertrauensverlust. "Es wird Vertrauen zerstört - und Vertrauen ist die Grundlage jeder Investitionsentscheidung", so VerbĂŒcheln weiter. "Wenn Investoren und private Vermieter nicht mehr darauf vertrauen können, dass funktionierende Modelle Bestand haben, ziehen sie sich zurĂŒck."
Dass möblierte Vermietung maĂgeblich zur Aktivierung von Wohnraum beitrĂ€gt, belegen auch Umfragen unter Vermieterinnen und Vermietern von agent home und Mr. Lodge. "Ohne die Möglichkeit der möblierten Vermietung wĂŒrden zahlreiche Neubau- und Modernisierungsvorhaben nicht realisiert werden", so VerbĂŒcheln. Pauschale EinschrĂ€nkungen gefĂ€hrdeten daher nicht nur bestehendes Angebot, sondern verhinderten auch zukĂŒnftige Projekte.
Besonders problematisch ist zudem die Diskussion um eine Begrenzung von Mietzeiten. "Gerade die zeitliche FlexibilitĂ€t ist das Wesen der möblierten Vermietung", so Basad. "Wer Mietdauern deckelt, hebelt dieses Modell faktisch aus - und nimmt mobilen FachkrĂ€ften sowie Menschen in Ăbergangsphasen die passende Wohnform."
"Möbliertes Wohnen entzieht dem Markt keinen Dauerwohnraum", fassen Basad und VerbĂŒcheln zusammen. "Es schlieĂt eine systemische AngebotslĂŒcke, unterstĂŒtzt die MobilitĂ€t von FachkrĂ€ften und ist ein wichtiger Motor fĂŒr Investitionen in Wohnraum. Wer dieses Segment schwĂ€cht, beschĂ€digt einen seit Jahrzehnten funktionierenden Markt - mit weitreichenden Folgen fĂŒr Angebot, Investitionen und Vertrauen."
Pressekontakt:
Keil Kommunikation
Catrin Keil
Tel.: 089/741185495
catrinkeil@keilkommunikation.com
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