SWH, Justiz

Schleswig-Holstein fordert schÀrfere Strafen bei Antisemitismus

02.03.2026 - 08:55:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Nach antisemitischen VorfÀllen in Kiel und dem Eklat bei der Berlinale will Schleswig-Holstein das Strafrecht verschÀrfen lassen.

Mahnwache vor der Synagoge (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
Mahnwache vor der Synagoge (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
MinisterprĂ€sident Daniel GĂŒnther (CDU) bringt zur MinisterprĂ€sidentenkonferenz am 5. MĂ€rz einen Beschlussvorschlag ein, der Hass gegen Juden sowie gegen Israel als "besonders schweren Fall der Volksverhetzung" einstufen soll, wie das Nachrichtenportal Politico berichtet.

Zudem fordern die LĂ€nder, dass das "Mindeststrafmaß fĂŒr solche Straftaten spĂŒrbar erhöht wird". Auch Angriffe auf friedliche Versammlungsteilnehmer mĂŒssten "schĂ€rfer als bisher" unter Strafe gestellt werden.

GĂŒnther begrĂŒndete den Vorstoß mit den jĂŒngsten Angriffen auf eine proisraelische Demonstration in Kiel sowie antiisraelischen Äußerungen bei der Berlinale. Diese seien ein "unertrĂ€glicher Ausdruck antisemitischer und antiisraelischer Hetze". Antisemitische VorfĂ€lle hĂ€tten "ein in quantitativer wie qualitativer Hinsicht unertrĂ€gliches Ausmaß erreicht".

Im Beschlussentwurf heißt es, Antiisraelismus und Antisemitismus seien "in jeglicher Hinsicht" zu verurteilen - unabhĂ€ngig vom ideologischen Hintergrund. Der Rechtsstaat mĂŒsse "mit allen ihm zur VerfĂŒgung stehenden Mitteln entschlossen entgegentreten".

GĂŒnther verband den Vorstoß mit einer grundsĂ€tzlichen Botschaft: "Der Schutz jĂŒdischen Lebens ist Maßstab fĂŒr dessen GlaubwĂŒrdigkeit." Das Versprechen "Nie wieder" dĂŒrfe nicht zur Leerformel werden. "Das darf nicht unser Deutschland 2026 sein."

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