Bundesregierung hÀlt an Laser-Vorwurf fest
09.07.2025 - 12:39:42Eine Sprecherin des AuswĂ€rtigen Amtes betonte in Berlin, dass die Einbestellung des chinesischen Botschafters "sicher nicht leichtfertig" erfolgt sei, sondern auf vorhandenen Erkenntnissen und grundlegenden Untersuchungen basiere. Auch das Bundesverteidigungsministerium sprach von "klaren Hinweisen" fĂŒr einen solchen Laser-Einsatz.
Deutschen Angaben zufolge hatte ein chinesisches Kriegsschiff Anfang Juli im Roten Meer ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme einen Laser auf ein deutsches AufklĂ€rungsflugzeug gerichtet. Wegen dieses Vorfalls war der chinesische Botschafter Deng Hongbo förmlich ins AuswĂ€rtige Amt einbestellt worden. Diese MaĂahme gilt als scharfes diplomatisches Mittel.
China widersprach inzwischen der deutschen Darstellung. Sie stimme nicht mit den Fakten ĂŒberein, die der chinesischen Seite bekannt seien, hieĂ es aus dem AuĂenamt in Peking.

