Kriminalität, Polizei

BPOLD-H: Direktionsweiter Fahndungstag der Bundespolizeidirektion Hannover in Niedersachsen, Bremen und Hamburg

11.09.2025 - 13:15:16 | presseportal.de

Hannover/ Hamburg/ Bremen - Am Mittwoch führte die Bundespolizeidirektion Hannover einen großangelegten Fahndungstag in den Bundespolizeiländern Bremen, Niedersachsen und Hamburg durch. Im Fokus standen die Hauptbahnhöfe im Zuständigkeitsbereich, die Überwachung des Nah- und Fernverkehrs aber auch die Überwachung des grenzüberschreitenden Verkehrs, um ein klares Zeichen im Kampf gegen Kriminalität und zur Gewährleistung der Sicherheit der Reisenden zu setzen. Neben den regulär eingesetzten Kräften in den Bundespolizeiinspektionen wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durchgeführt.

BPOLD-H: Direktionsweiter Fahndungstag der Bundespolizeidirektion Hannover in Niedersachsen, Bremen und Hamburg - Foto: presseportal.de

Im Rahmen dieses Einsatzes hat die Bundespolizeidirektion Hannover gestern zwischen 07:00 Uhr und 24:00 Uhr rund 350 uniformierte und zivilbekleidete Einsatzkräfte der Bundespolizei eingesetzt, um gezielt gegen die Kriminalität vorzugehen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Darüber hinaus waren am Fahndungstag auch spezialisierte Super-Recogniser der Bundespolizei in allen drei Bundesländern im Einsatz, die gezielt nach bislang nicht identifizierten Tatverdächtigen sowie nach per Fahndung ausgeschriebenen Personen suchten. Weiterhin wurden alle verdächtigen Personen überprüft, deren Verhalten auf eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder der Reisenden hindeutete. Besondere Aufmerksamkeit wurde zudem auf die Einhaltung der bestehenden Allgemeinverfügung in Hamburg, Bremen und Hannover gelegt, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen untersagt.

Bilanz des Einsatzes:

Hervorzuhebende Ereignisse:

In Bremen konnte ein Super-Recogniser im Rahmen des Fahndungstags einen 48-jährigen Deutschen wiedererkennen. Dieser steht im dringenden Verdacht, zusammen mit einem 57-jährigen Komplizen am 10. Juni 2025 einen Diebstahl in einem Nebenbetrieb des Bremer Hauptbahnhofs begangen zu haben. Dabei wurde ein Humidor mit Zigarren im Wert von 329 Euro entwendet. Die Tat, die bereits drei Monate zurückliegt, war durch die Videoüberwachungsanlage des Bahnhofs dokumentiert worden.

Auf dem Südsteg des Hamburger Hauptbahnhofes wurde ein 70-jähriger polnischer Staatsangehöriger angetroffen und durch die Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrolliert. Gegen ihn lag eine Ausschreibung zur Vollstreckung eines Haftbefehls wegen Diebstahls mit Waffen vor. Die Person konnte den haftbefreienden Betrag nicht zahlen und wurde in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.

Zudem wurde eine 27-jährige Deutsche im Regionalexpress auf der Strecke zwischen Goslar und Braunschweig kontrolliert. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln vorlag. Sie war vom Amtsgericht Goslar zu einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Nachdem sie den haftbefreienden Betrag in Höhe von 900 Euro entrichten konnte, wurde sie wieder entlassen.

Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, sagte dazu:

"Die Kriminalitätsbekämpfung in hochfrequentierten Regionen hat für uns höchste Priorität. Neben Gewalt- und Sexualstraftaten sind auch Eigentumsdelikte und sicherheitsgefährdende Verstöße, wie das Mitführen von Messern, immer wieder ein Thema. Mit unseren verstärkten Fahndungsmaßnahmen, gezielten Einsätzen und der konsequenten Aufklärung von Straftaten stellen wir sicher, dass alle Reisenden jederzeit sicher unterwegs sind und stärken zugleich das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum."

Bereits in den vergangenen Wochen wurden durch die Bundespolizeidirektion Hannover in allen drei Bundesländern polizeiliche Maßnahmen zur Verhinderung und Verfolgung von Sexualdelikten im bahnpolizeilichen Aufgabenbereich durchgeführt.

Die Bundespolizei wird weiterhin konsequent gegen Delikte vorgehen und ihre Präsenz an neuralgischen Punkten, wie Bahnhöfen und in den Zügen, aufrechterhalten, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten sowie das Sicherheitsempfinden der Reisenden spürbar zu erhöhen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Hannover
Möckernstraße 30
30163 Hannover
Britta Sell
Telefon: 0511 67675-4444
E-Mail: presse.hannover@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Hannover übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5d51a1

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | polizeimeldungen | 68173673 |

Weitere Meldungen

Mann stirbt bei Schüssen - Ermittlungen gegen Polizisten. Es geht um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung. Insgesamt soll achtmal geschossen worden sein: Nach tödlichen Schüssen auf einen Autofahrer wird gegen zwei Polizisten ermittelt. (Unterhaltung, 07.04.2026 - 17:59) weiterlesen...

Tödliche Schüsse - Ermittlungen gegen Polizisten eingeleitet. Nun gibt es ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Beamte - wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Ein 22-Jähriger stirbt im Saarland nach Polizeischüssen bei einer Verfolgungsfahrt. (Unterhaltung, 07.04.2026 - 17:21) weiterlesen...

Saarland: Flüchtender Autofahrer stirbt nach Polizeischüssen. Nach dem Vorfall in der Osternacht in Saarbrücken sind viele Fragen offen. Eine Verfolgungsfahrt endet mit Polizeischüssen: Ein 22-Jähriger ist tot, ein 19-Jähriger und eine Polizistin sind verletzt. (Unterhaltung, 06.04.2026 - 14:08) weiterlesen...

Fan-Eklat in Dresden: Innenminister will «kein Pardon mehr». Die Geduld von Sachsens Innenminister ist am Ende. Die Ausschreitungen bei Dynamo-Hertha könnten Folgen für die gesamte Debatte um Fan-Verhalten und Stadionverbote haben. (Politik, 06.04.2026 - 10:38) weiterlesen...

22-Jähriger stirbt nach Polizeischüssen – viele Fragen offen. Viele Details des Einsatzes sind noch ungeklärt – die Ermittlungen laufen weiter. Nach einer Verfolgungsfahrt und Polizeischüssen in Saarbrücken stirbt ein junger Mann, ein anderer wird verletzt. (Politik, 06.04.2026 - 08:48) weiterlesen...

22-Jähriger stirbt nach Polizeischüssen bei Verfolgungsfahrt. Eine Polizistin wurde nach Behördenangaben bei einem Wendeversuch des verfolgten Wagens verletzt. Dann fallen Schüsse. In einer Sackgasse steht ein Kleinwagen mit einem Loch in der Frontscheibe. (Unterhaltung, 05.04.2026 - 12:58) weiterlesen...