Kriminalität, Polizei

260311.1 Kiel/ Kronshagen: Sonntag Bombenentschärfung Kiel - Suchsdorf

11.03.2026 - 08:21:36 | presseportal.de

Kiel/Kronshagen - Sonntag entschärft der Kampfmittelräumdienst in Kiel-Suchsdorf eine Fliegerbombe. 4.745 Personen aus 2.854 Haushalten in Kiel müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. In Kronshagen sind 187 Haushalte mit 701 Personen betroffen. Insgesamt liegen 988 Adresspunkte (inkl. Wirtschaftsgebäude und sonstige Gebäude) und 20 Kleingartenanlagen in dem Evakuierungsgebiet.

POL-KI: 260311.1 Kiel/Kronshagen: Sonntag Bombenentschärfung Kiel - Suchsdorf - Foto: presseportal.de

Bei Arbeiten eines zivilen Kampfmittelräumdienstes ergab sich ein Hinweis auf einen Bombenfund. Unter Zuhilfenahme von Luftbildern überprüften Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes den Hinweispunkt. Dabei stellten sie an dem benannten Punkt eine Bombe fest, welche entschärft werden muss.

Bei der zu entschärfenden Bombe handelt es sich um eine 250 kg schwere amerikanische Fliegerbombe mit Kopf- und Heckaufschlagzünder. Die Bombe muss vor Ort durch die Kampfmittelentschärfer unschädlich gemacht werden. Sie befindet sich aktuell in ca. 3 - 3,5 Meter Tiefe und liegt siedlungsnah in einer Grünfläche.

In einem gemeinsamen Gespräch legten Vertreterinnen und Vertreter des Kampfmittelräumdienstes, der Polizei, der Stadt Kiel, Gemeinde Kronshagen und weitere beteiligte Stellen fest, dass die Bombe am Sonntagvormittag entschärft wird. Bis 10:00 Uhr müssen alle Anwohnerinnen und Anwohner im auf der Karte gekennzeichneten Bereich ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Zur gleichen Zeit richtet die Polizei die Straßensperrungen ein.

Der Sperrradius beträgt etwa 1000 Meter um den Fundort. Von der Sperrung betroffen ist die Bundesstraße 76 Olof-Palme-Damm zwischen den Abfahrten Kiel Holsteinknoten und Steenbeker Weg. Der Steenbeker Weg ist zwischen der Abfahrt Bundesstraße 76 und der Projensdorfer Straße gesperrt kann jedoch in Richtung Eckernförder Straße befahren werden. Die Eckernförder Straße bleibt in beide Fahrtrichtungen befahrbar.

Der Bahnverkehr auf der Strecke Kiel - Eckernförde ist von der Sperrung nicht betroffen.

Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Sperrbereich aufhält, beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Angaben zur Dauer können nicht gemacht werden. Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken.

Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, stehen Räumlichkeiten ab 9 Uhr im Ernst-Barlach-Gymnasium, Charles-Roß-Ring 53, 24106 Kiel zur Verfügung.

Anwohnerinnen und Anwohner, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr zu melden. Die Nummer ist am Freitag, 13. März von 8 Uhr bis 16 Uhr, am Samstag, 14. März von 10 Uhr bis 14 Uhr und am Sonntag ab 8 Uhr bis Einsatzende erreichbar.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kiel verteilen ab morgen mehrsprachige Handzettel an alle betroffenen Haushalte. Darüber hinaus wird die Bevölkerung über Warn-Apps informiert. Da erfahrungsgemäß nicht alle Betroffenen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig zu informieren. Insbesondere soll an die Menschen gedacht werden, die kein Deutsch sprechen. Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung zur Verfügung.

Etwaige Fahrplanänderungen des ÖPNV teilt das betroffene Unternehmen auf ihrem Online-Auftritt (www.kvg-kiel.de) mit.

Die Polizei wird am Evakuierungstag in den Sozialen Medien über den Fortlauf des Einsatzes informieren. Die Facebook-Seite der Polizei Kiel und Plön ist unter http://t1p.de/pdkielfacebook abrufbar, der Twitter-Account lautet @SH_Polizei.

Eine Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel ist am Einsatztag unter der Rufnummer 0431-160-2010 erreichbar und befindet sich ab 9:00 Uhr an der Ersatzunterkunft. Pressevertreterinnen und -vertreter haben nach der Entschärfung die Möglichkeit, am Entschärfungsort O-Töne der Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes zu erhalten.

Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Kiel übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5f1c38

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
polizeimeldungen | 68658719 |

Weitere Meldungen

Mann stirbt bei Schüssen - Ermittlungen gegen Polizisten. Es geht um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung. Insgesamt soll achtmal geschossen worden sein: Nach tödlichen Schüssen auf einen Autofahrer wird gegen zwei Polizisten ermittelt. (Unterhaltung, 07.04.2026 - 17:59) weiterlesen...

Tödliche Schüsse - Ermittlungen gegen Polizisten eingeleitet. Nun gibt es ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Beamte - wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung. Ein 22-Jähriger stirbt im Saarland nach Polizeischüssen bei einer Verfolgungsfahrt. (Unterhaltung, 07.04.2026 - 17:21) weiterlesen...

Saarland: Flüchtender Autofahrer stirbt nach Polizeischüssen. Nach dem Vorfall in der Osternacht in Saarbrücken sind viele Fragen offen. Eine Verfolgungsfahrt endet mit Polizeischüssen: Ein 22-Jähriger ist tot, ein 19-Jähriger und eine Polizistin sind verletzt. (Unterhaltung, 06.04.2026 - 14:08) weiterlesen...

Fan-Eklat in Dresden: Innenminister will «kein Pardon mehr». Die Geduld von Sachsens Innenminister ist am Ende. Die Ausschreitungen bei Dynamo-Hertha könnten Folgen für die gesamte Debatte um Fan-Verhalten und Stadionverbote haben. (Politik, 06.04.2026 - 10:38) weiterlesen...

22-Jähriger stirbt nach Polizeischüssen – viele Fragen offen. Viele Details des Einsatzes sind noch ungeklärt – die Ermittlungen laufen weiter. Nach einer Verfolgungsfahrt und Polizeischüssen in Saarbrücken stirbt ein junger Mann, ein anderer wird verletzt. (Politik, 06.04.2026 - 08:48) weiterlesen...

22-Jähriger stirbt nach Polizeischüssen bei Verfolgungsfahrt. Eine Polizistin wurde nach Behördenangaben bei einem Wendeversuch des verfolgten Wagens verletzt. Dann fallen Schüsse. In einer Sackgasse steht ein Kleinwagen mit einem Loch in der Frontscheibe. (Unterhaltung, 05.04.2026 - 12:58) weiterlesen...