KinderÀrzte kritisieren Gesundschreibungen
Veröffentlicht am: 24.10.2024 um 08:52 Uhr | dts-nachrichtenagentur, AD HOC NEWS"Da entsteht auch ein wirtschaftlicher Schaden, der in keinerlei Weise zu begrĂŒnden ist." Eine Ausnahme bilden aus Sicht der Kinder- und JugendĂ€rzte meldepflichtige und ansteckende Krankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Dazu zĂ€hlten beispielsweise Masern, Mumps, Keuchhusten, Scharlach, Windpocken, Meningokokken, KopflĂ€use, KrĂ€tze. "Dann sind wir dazu verpflichtet und natĂŒrlich auch bereit, solche Untersuchungen umsonst durchzufĂŒhren", sagte Maske. "In allen anderen FĂ€llen ist die Gesundschreibung aber eine Leistung, die nicht von den Krankenkassen ĂŒbernommen wird." Ărzte mĂŒssten die Untersuchung dann in Rechnung stellen. Das könne relativ teuer werden - bis hin zu 40 Euro. "Das will man Eltern und Kindern doch nicht zumuten - eine Untersuchung, die medizinisch gesehen gar keine Berechtigung hat", sagte Verbandssprecher Maske. "Kinder, die 24 Stunden symptomfrei und ansonsten fit sind, dĂŒrfen auch in die Kita gehen."
