Training in Suzuka: Weltmeister Verstappen ganz vorne
22.09.2023 - 09:17:44 | dpa.deWeltmeister Max Verstappen ist nach seinem durchwachsenen Singapur-Wochenende in Suzuka wieder in der Erfolgsspur. Nach der Bestzeit im Auftakttraining zum Grand Prix von Japan war der niederlÀndische Red-Bull-Pilot auch in der zweiten Einheit nicht zu schlagen.
Verstappen verwies auf dem Suzuka International Racing Course in 1:30,688 Minuten Ferrari-Fahrer Charles Leclerc (+0,320 Sekunden) auf den zweiten Platz. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs landete direkt dahinter McLaren-Fahrer Lando Norris (+0,464 Sekunden).
«Es hat sich heute richtig gut angefĂŒhlt. Von Runde eins an hat es wieder SpaĂ gemacht zu fahren», sagte Verstappen zufrieden. Sowohl bei der langen Fahrt mit einem Reifensatz als auch der Simulation von schnellen Runden habe Red Bull einen «starken Tag» gehabt.
Noch vor einer Woche war auf dem engen Stadtkurs von Singapur die imposante Erfolgsserie von Red Bull in dieser Saison zu Ende gegangen: Bis dahin hatten Verstappen und Teamkollege Sergio Perez alle Siege unter sich ausgemacht - alleine Verstappen stand zehnmal nacheinander ganz oben auf dem Podest.
HĂŒlkenberg auf Rang 13
Wegen eines Unfalls von Pierre Gasly im Alpine rund zweieinhalb Minuten vor Ende wurde in Suzuka das zweite Training vorzeitig beendet. Der Franzose verbremste sich in Kurve neun und krachte in die Streckenbegrenzung. Dabei demolierte Gasly die linke RadaufhÀngung, blieb aber augenscheinlich unverletzt.
Haas-Pilot Nico HĂŒlkenberg belegte am Ende Position 13 direkt vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes.
Sieben Grand Prix vor dem Saisonende liegt Verstappen, zuletzt in Singapur nur FĂŒnfter, in der WM-Wertung 151 Punkte vor seinem Teamkollegen Perez. Der NiederlĂ€nder kann frĂŒhestens in rund zwei Wochen in Katar zum dritten Mal nacheinander Weltmeister werden.
Red Bull steht dank seines riesigen Vorsprungs allerdings schon in Japan vor dem erneuten Gewinn der Konstrukteursweltmeisterschaft. «Das wĂŒrde fĂŒr das ganze Team viel bedeuten», meinte Teamchef Christian Horner. «Dass wir sieben Rennen vor Schluss darĂŒber reden, zeigt, was fĂŒr ein Jahr wir bis hierher haben.»
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