Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab
Veröffentlicht: 18.07.2026 um 19:01 Uhr, dpa.deSpanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test fĂŒr den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im GroĂraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford aufeinander.
Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-JĂ€hrige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der fĂŒr Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen.Â
Regen sollte LuftqualitĂ€t fĂŒr das Finale deutlich verbessern
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte LuftqualitĂ€t verbessern und fĂŒr gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen ĂŒber der Region hĂ€ngenden Rauchwolken gen Norden verdrĂ€ngen könnten, hieĂ es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die LuftqualitĂ€t wieder verbessern.Â
Kanadische WaldbrĂ€nde hatten unter der Woche fĂŒr Rauchschwaden ĂŒber der Metropole gesorgt. FĂŒr Sonntag soll es wieder sonnig sein - bei Temperaturen um 27 Grad Celsius.Â
Schlechte Luft im Raum New York
FlĂ€chenbrĂ€nde in Kanada hatten zuletzt ĂŒber einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken gefĂŒhrt, auch rund um New York. Am Samstag hatten die Behörden die LuftqualitĂ€t noch als «Ungesund fĂŒr empfindliche Gruppen» eingestuft, vor allem fĂŒr Kinder und Ă€ltere Menschen.Â
Die Skyline der Millionenmetropole New York war in den vergangenen Tagen zeitweise in dichte Rauchschwaden gehĂŒllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden WaldbrĂ€nden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Die Auswirkungen waren in groĂen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spĂŒren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.
