Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Nach Schwimmerin in Wal-Nähe: Polizeibegleitung für Schiff

15.04.2026 - 12:46:53 | dpa.de

Die Emotionen kochen angesichts des vor Poel gestrandeten Buckelwals teilweise hoch. Die Polizei hält Menschen auf Abstand - an Land und auf dem Wasser und begleitet nun teils ein Ausflugsschiff.

  • Der Wal vor Poel war nach Angaben eines dpa-Fotoreporters auch am Mittwoch deutlich zu hören. - Foto: Philip Dulian/dpa
  • Die Polizei stellte klar, dass man vor Ort nicht den Wal verbergen wolle. - Foto: Philip Dulian/dpa
  • Zuletzt waren Menschen in einen Sperrbereich eingedrungen. - Foto: Philip Dulian/dpa
  • Um den Wal herum wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
  • Am Wochenende war eine Frau im Neoprenanzug von einem Schiff gesprungen. Sie wurde von der Wasserschutzpolizei in der Nähe des Wals aus dem Wasser geholt. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
  • Der Buckelwal war auch am Mittwoch deutlich zu hören. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Der Wal vor Poel war nach Angaben eines dpa-Fotoreporters auch am Mittwoch deutlich zu hören. - Foto: Philip Dulian/dpa Die Polizei stellte klar, dass man vor Ort nicht den Wal verbergen wolle.  - Foto: Philip Dulian/dpa Zuletzt waren Menschen in einen Sperrbereich eingedrungen. - Foto: Philip Dulian/dpa Um den Wal herum wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa Am Wochenende war eine Frau im Neoprenanzug von einem Schiff gesprungen. Sie wurde von der Wasserschutzpolizei in der Nähe des Wals aus dem Wasser geholt. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa Der Buckelwal war auch am Mittwoch deutlich zu hören. - Foto: Bernd Wüstneck/dpa

Nachdem die Wasserschutzpolizei am Wochenende eine Frau in der Nähe des bei Wismar gestrandeten Wals aus dem Wasser geholt hat, begleiten Beamte ein in dem Bereich fahrendes Ausflugsschiff inzwischen teilweise per Schlauchboot. Die 67-Jährige in einem Neoprenanzug sei von der «Adler nature» ins Wasser gesprungen, bestätigte eine Polizeisprecherin. 

Ein dpa-Fotoreporter bestätigte, dass am Mittwoch ein Schlauchboot dem Schiff entgegenkam und es bis in den Hafen auf Poel begleitete. Medien hatten zuvor über die Eskorten berichtet.

Die «Adler Nature» verkehrt laut Fahrplan täglich zwischen Wismar und der Insel Poel, vor der der Wal gestrandet ist. Es gebe weiterhin eine freie Fahrrinne in dem Bereich, erklärte die Sprecherin. Die Wasserschutzpolizei sei deshalb auch auf dem Wasser, um zu gewährleisten, dass niemand die um den Wal eingerichtete Schutzzone verletzt.

Demos und Spekulationen im Internet

Die Einschätzung von Experten, nach der dem Wal nicht sinnvoll geholfen werden kann und man ihn besser in Ruhe sterben lassen sollte, sorgt teils für Zorn. Nach Demos in den vergangenen Tagen seien bereits weitere Proteste angekündigt, sagte die Polizeisprecherin, nicht nur auf Poel. 

Zuletzt waren Demo-Teilnehmer auf dem Land in einen Sperrbereich eingedrungen. Die Polizei musste sie zurückdrängen. Zusätzlich zu den bestehenden Absperrungen habe man einen Sichtschutzzaun errichtet, sagte die Polizeisprecherin. Im Internet werde spekuliert, man wolle irgendetwas verbergen. Der Sichtschutz gelte aber lediglich zur Abschirmung des für die Beamten aufgestellten Toilettenhäuschens. Der Wal sei weiterhin sichtbar.

Der dpa-Fotoreporter berichtete, dass sich das Tier am Mittwoch sichtbar hoch und runter bewege, wohl beim Atmen. Zudem sei ein deutliches Dröhnen zu hören.

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