GroĂe Hitze und BrĂ€nde in Griechenland
27.06.2025 - 13:13:37Die Menschen in Griechenland stöhnen unter der ersten starken Hitzewelle dieses Sommers. Vielerorts sollen die Thermometer in diesen Tagen auf Werte von bis zu 42 Grad klettern, teilte das meteorologische Amt mit. Bereits in den frĂŒhen Morgenstunden des Freitags wurden örtlich Temperaturen von 36 Grad gemessen. Angesichts der Trockenheit ist die Brandgefahr in vielen Teilen des Landes hoch.
Kreta von extremer Hitze verschont
Verschont von der Hitze bleiben hauptsĂ€chlich die Touristeninseln der sĂŒdlichen ĂgĂ€is sowie Kreta. Dort werden wegen der Meeresbrise Temperaturen von bis zu 6 Grad weniger als auf dem Festland gemessen, berichtete das Wetteramt.
Trotz der Hitze bildeten sie bereits am Vormittag lange Warteschlangen vor dem Eingang des Wahrzeichens Athens, der Akropolis. «Wir haben einen Hut, viel Wasser und wollen hinauf», sagte eine Urlauberin aus Australien im griechischen Fernsehen.
Nachttemperaturen ĂŒber 30 Grad belasten den Körper
In Athen und anderen StĂ€dten des Landes sinken die nĂ€chtlichen Temperaturen nicht unter 30 Grad. Das sei fĂŒr die Gesundheit sehr gefĂ€hrlich, warnen Ărzte. Der Schlaf sei gestört, man schwitze stark und der Körper könne sich nicht erholen, heiĂt es. Daher raten griechische Medien vor allem Ă€lteren und kranken Menschen immer wieder, schattige und klimatisierte Orte aufzusuchen. Alkoholische GetrĂ€nke sollen gemieden und stattdessen viel Wasser getrunken werden.
Ăber 28.000 EinsatzkrĂ€fte in Alarmbereitschaft
Der Feuerwehr ist es unter massivem Einsatz von Löschflugzeugen und Hubschraubern gelungen, am Donnerstag einen Brand zu löschen, der wegen eines defekten Kabels der ElektrizitĂ€tsgesellschaft (DEI) rund 60 Kilometer sĂŒdwestlich von Athen ausgebrochen war. Wie der fĂŒr den Zivilschutz zustĂ€ndige Minister Giannis Kefalogiannis dem Nachrichtensender Skai sagte, wurden bei dem Brand 13 FerienhĂ€user beschĂ€digt oder zerstört.
FĂŒr die kommenden Tage seien die gesamten KrĂ€fte der Feuerwehr und der Freiwilligen in Alarmbereitschaft - insgesamt gut 28.000 Menschen, sagte der Minister weiter. Im Laufe des Tages sollen örtlich starke Winde einsetzen, die unterstĂŒtzt von Trockenheit und Hitze auch den kleinsten Brandherd zu einem GroĂbrand anfachen können.





