Hitze, Sommer

Griechenland kÀmpft weiter gegen WaldbrÀnde

24.07.2023 - 11:00:23

Die BrĂ€nde toben in zahlreichen Regionen Griechenlands weiter. Betroffen sind auch beliebte Ferienorte wie Rhodos und Korfu. Es gibt aber endlich eine Hoffnung auf AbkĂŒhlung.

  • Ein Bewohner versucht, die Flammen im Hof eines Hauses zu löschen. - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

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  • Ein Monitor informiert Autofahrer in Athen vor der hohen Brandgefahr. - Foto: Lefteris Partsalis/XinHua/dpa

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  • Der Rauch trĂŒbt die Sicht auf Rhodos. - Foto: Argiris Mantikos/XinHua/dpa

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  • Von einem Flugzeug aus sind die WaldbrĂ€nde auf der Insel Rhodos zu sehen. - Foto: Britta Pedersen/dpa

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  • Verbrannte Sonnenliegen und Sonnenschirme an einem Strand auf der ÄgĂ€isinsel Rhodos. - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

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Ein Bewohner versucht, die Flammen im Hof eines Hauses zu löschen. - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpaEin Monitor informiert Autofahrer in Athen vor der hohen Brandgefahr. - Foto: Lefteris Partsalis/XinHua/dpaDer Rauch trĂŒbt die Sicht auf Rhodos. - Foto: Argiris Mantikos/XinHua/dpaVon einem Flugzeug aus sind die WaldbrĂ€nde auf der Insel Rhodos zu sehen. - Foto: Britta Pedersen/dpaVerbrannte Sonnenliegen und Sonnenschirme an einem Strand auf der ÄgĂ€isinsel Rhodos. - Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Die Feuerwehren in Griechenland kĂ€mpfen am Montag in insgesamt 64 Regionen des Landes gegen die Flammen. Die Brandgefahr bleibt extrem hoch. Dies gilt fĂŒr die Region des Großraums Athen, der Halbinsel Peloponnes und vielen Inseln der ÄgĂ€is. So werde es auch in den kommenden Tagen bleiben, warnte der griechische Zivilschutz und veröffentlichte eine Karte mit der Waldbrandgefahr.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat sich am Montag bei allen Menschen bedankt, die bei den Löscharbeiten in den vergangenen Tagen in Griechenland mitgeholfen haben. Es habe keine Opfer gegeben und dies sei auf die Leistung der Feuerwehr, des Zivildienstes, der KĂŒstenwache und der freiwilligen Helfer zurĂŒckzufĂŒhren. 

Die nĂ€chsten Tage wĂŒrden weiterhin gefĂ€hrlich sein. «Wir befinden uns (in Sachen BrĂ€nde) im Krieg», sagte Mitsotakis wĂ€hrend einer Parlamentsdebatte, die vom Staatsrundfunk ĂŒbertragen wurde. Dieser Zustand sei auf den Klimawandel zurĂŒckzufĂŒhren, fĂŒgte er hinzu.

Trotz massiven Einsatzes von Löschflugzeugen und Helikoptern ist der Großbrand im SĂŒdosten der Insel Rhodos außer Kontrolle. Wie die Feuerwehr mitteilte, flammte ein Brand um die Ortschaft Gennadi rund 60 Kilometer sĂŒdöstlich von Rhodos-Stadt wieder auf. Touristen seien jedoch nicht in Gefahr, weil sie bereits am Samstag in Sicherheit im Norden der Insel gebracht worden waren.

Das griechische MilitĂ€r verteilte am Wochenende und am Montag rund 3500 klappbare Betten an die Touristen, die noch in Sporthallen und Schulen ausharren mĂŒssen, wie der staatliche Rundfunk berichtete. An sie werde regelmĂ€ĂŸig Essen und Trinkwasser verteilt, hieß es.  

Entwarnung auf Korfu

Auf der Ferieninsel Korfu im Nordwesten des Landes konnte am Montag ein Waldbrand unter Kontrolle gebracht werden. In der Nacht hatten die Behörden vorbeugend rund 1000 Touristen und rund 1500 Einheimische aus der Region rund um die beliebte Ferienortschaft Nisaki in Sicherheit gebracht. Die meisten Touristen verbrachten die Nacht in einem Theater von Korfu-Stadt. Die Gefahr sei nun vorbei und die Menschen sollten nach und nach zurĂŒck in ihre Hotels, berichtete der örtliche staatliche Radiosender am Montag weiter.

Auf der Insel Euböa, bei Karystos, und auf der Halbinsel Peloponnes nahe der kleinen Hafenstadt Egion wurden am Montag große BrĂ€nde gemeldet. In allen FĂ€llen wurden mit dem ersten Tageslicht Löschflugzeuge und -hubschrauber eingesetzt, um die BrĂ€nde einzudĂ€mmen, wie der Zivilschutz mitteilte.

Auf Rhodos versuchen Löschflugzeuge und Hubschrauber die BrĂ€nde im SĂŒdosten der Insel einzudĂ€mmen. Löschflugzeuge aus der TĂŒrkei und Hubschrauber aus Ägypten sind dort zur VerstĂ€rkung der Griechen im Einsatz. Immer wieder fachen starke Winde die Flammen an, wie ein Sprecher der Feuerwehr weiter mitteilte.

AbkĂŒhlung in Sicht

Die Menschen erwarten sehnlichst den kommenden Donnerstag. Die Temperaturen sollen dann erstmals seit fast zwei Wochen von 40 bis 45 Grad auf fĂŒr die Jahreszeit normale Werte von etwa 35 fallen. Am Sonntag war im SĂŒden der Halbinsel Peloponnes 46,4 Grad gemessen worden. Das sei die vierthöchste Temperatur, die je in Griechenland gemessen wurde, teilte das Meteorologische Amt mit.

Vor der AbkĂŒhlung werde es am Mittwoch noch einen letzten heißen Tag mit bis zu 46 Grad geben, sagen Wetterexperten. Die AbkĂŒhlung wird die Folge von starken Nordwinden sein. Der Zivilschutz warnte abermals: Wegen dieser starken Winde könnten erneut WaldbrĂ€nde außer Kontrolle geraten.

@ dpa.de