Essen: ICE erfasst zwei Gleisarbeiter – einer stirbt
Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 06:14 Uhr | dpa, AD HOC NEWSEinsatz und Streckensperrung in Essen
- Die Feuerwehr stellte bei einem der beiden vom ICE erfassten Mitarbeiter den Tod fest.
- Der schwer verletzte Mitarbeiter wurde mit einer Drehleiter aus dem Gleisbereich gerettet.
- Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet und verspäten sich etwa 20 Minuten.
Tödlicher Bahnunfall auf Essener Strecke
Bei einem schweren Bahnunfall ist in Essen ein Gleisarbeiter ums Leben gekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt. Eine Gruppe von sechs Mitarbeitern befand sich am späten Sonntagabend an einem Gleisabschnitt der Deutschen Bahn, als zwei von ihnen von einem ICE erfasst wurden.
Rettung aus dem Gleisbereich
Die alarmierten Einsatzkräfte konnten bei einem der beiden Betroffenen nur noch den Tod feststellen, wie die Feuerwehr mitteilte. Den anderen Mitarbeiter retteten sie mit Hilfe einer Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Der rund zweistündige Einsatz forderte Feuerwehr, Rettungsdienst und weitere Kräfte. Auch Notfallseelsorger sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei waren vor Ort.
Ermittlungen zum Unfallhergang laufen
Zu den HintergrĂĽnden des Unfalls gibt es bislang keine Angaben. Die Ermittlungen laufen.
Umleitungen zwischen Gelsenkirchen und Duisburg
Die Strecke bleibt vorerst gesperrt. Betroffene Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet; nach Angaben der Deutschen Bahn ist deshalb mit Verspätungen von ungefähr 20 Minuten zu rechnen.
Reisende im Regionalverkehr sollen sich ĂĽber die Bahnmedien ĂĽber alternative Routen informieren.
Der Unfall ereignete sich auf einer offenen Bahnstrecke in Essen-Katernberg, während sich dort eine sechsköpfige Gruppe von Gleisarbeitern aufhielt. Zwei Mitarbeiter wurden von einem ICE erfasst; für einen kam jede Hilfe zu spät, ein weiterer erlitt schwere Verletzungen.
Die Rettung des Verletzten aus dem Gleisbereich mit einer Drehleiter zeigt die schwierigen Bedingungen am Einsatzort. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren Bundespolizei, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und Notfallseelsorger im Einsatz.
Folgen fĂĽr den Bahnverkehr
Die Sperrung der Strecke wirkt sich über den Unfallort hinaus auf den Fern- und Regionalverkehr aus. Fernzüge werden zwischen Gelsenkirchen und Duisburg umgeleitet und verspäten sich nach Angaben der Deutschen Bahn voraussichtlich um etwa 20 Minuten; Reisende im Regionalverkehr müssen mit abweichenden Verbindungen rechnen.
Die Ermittlungen sollen klären, wie die Arbeitsgruppe und der ICE auf dem betroffenen Streckenabschnitt zusammentrafen. Bis zur Klärung der Hintergründe bleiben die Sicherung des Arbeitsbereichs und die Untersuchung des Unfallhergangs zentrale Aufgaben der Einsatz- und Ermittlungsbehörden.
Pressespiegel: Einigkeit, Unterschiede und offene Fragen
Der Beitrag bestätige den Tod eines Arbeiters und die schwere Verletzung eines weiteren Mitarbeiters. Einen zusätzlichen Schwerpunkt setze er auf den Einsatz der Notfallseelsorger, die auch den Lokführer betreut hätten, sowie auf die Beteiligung von Bundespolizei und Bahn-Notfallmanager.
Gemeinsam ist den Berichten die Darstellung des Unfalls und seiner unmittelbaren Folgen. Offen bleibt der genaue Hergang; die Ermittlungen dazu laufen.
