Deutschland

FrĂŒhwinter im SpĂ€therbst

18.11.2025 - 12:53:42

Polare Kaltluft bringt teils Schnee und sinkende Temperaturen: In einigen Regionen ist in der zweiten HÀlfte sogar Dauerfrost möglich. Wo ist mit Schnee zu rechnen?

  • Auf dem Kahlen Asten im Sauerland wurden die ersten Tannen mit Schnee bedeckt.  - Foto: Federico Gambarini/dpa

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  • Im AllgĂ€u kam es am Anfang der Woche zu SchneefĂ€llen. - Foto: Peter Kneffel/dpa

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  • Im Erzgebirge rĂ€umte der Winterdienst den Schnee von den Straßen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpa

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  • In Stuttgart startete der Tag frostig. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

    Bernd Weißbrod/dpa

Auf dem Kahlen Asten im Sauerland wurden die ersten Tannen mit Schnee bedeckt.  - Foto: Federico Gambarini/dpaIm AllgĂ€u kam es am Anfang der Woche zu SchneefĂ€llen. - Foto: Peter Kneffel/dpaIm Erzgebirge rĂ€umte der Winterdienst den Schnee von den Straßen.  - Foto: AndrĂ© MĂ€rz/NEWS5/dpaIn Stuttgart startete der Tag frostig. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Polare Kaltluft und mitunter auch Schnee: Angesichts des aktuellen Wetters spricht der Deutsche Wetterdienst von einer «frĂŒhwinterlichen Phase im SpĂ€therbst». 

Mit den Temperaturen gehe es in den kommenden Tagen schrittweise nach unten. «Werden heute noch lokal und in der Spitze bis zu 8 Grad erreicht, sind es morgen nur noch 7, am Donnerstag dann 6 und am Freitag 5 Grad», sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. «Im großen Rest des Landes ist es kĂŒhler, in der zweiten WochenhĂ€lfte gibt es dann im SĂŒden die ersten Tage mit Dauerfrost.» 

Und wo kann mit Schnee gerechnet werden? 

Teils krĂ€ftigere SchneefĂ€lle seien am Mittwoch teilweise in einem Streifen vom Emsland bis ins sĂŒdliche Schleswig-Holstein möglich. Einige Zentimeter Nassschnee könnten sich dort durchaus akkumulieren, sagt Jonas. Und auch im Zuge einer Front, die vom Nordwesten in die Mitte ziehe und am Donnerstagmorgen die Alpen erreiche, wird laut DWD in höheren und mittleren Lagen Schnee erwartet. «Eventuell schaffen es die Flocken an der einen oder anderen Stelle auch bis in die tiefsten Lagen.» 

Aber was bleibt dauerhaft vom Schnee? Gegen ihn wĂŒrden vor allem die positiven Tagestemperaturen und der BodenwĂ€rmestrom anarbeiten, sagt der Meteorologe. «Und dann dĂŒrften zum Wochenende hin wohl nur im Schwarzwald und den Alpen Mengen ĂŒber 10 Zentimeter liegen, an den Alpen können es dafĂŒr aber durchaus um 20 Zentimeter sein.»

Die Prognosen im Einzelnen

In der Nacht zum Mittwoch fallen die Temperaturen auf bis zu minus sieben Grad. Örtlich kann es GlĂ€tte geben. Am Mittwoch gibt es im SĂŒdosten und SĂŒden noch einige Auflockerungen, und es bleibt meist trocken. Im Rest des Landes fĂ€llt immer wieder Regen oder Schauer. Im Norden fĂ€llt gebietsweise und im Bergland oberhalb von 300 bis 600 Meter Schnee. Die Höchstwerte erreichen 1 bis 7 Grad. 

Am Donnerstag zeigt sich der Himmel mit vielen Wolken, und an den KĂŒsten sowie von den Alpen bis an Oder und Neiße fĂ€llt zeitweise Regen oder Schneeregen, im Bergland wird durchweg Schnee erwartet. Im Westen und der Mitte sind im Tagesverlauf zunehmend lĂ€ngere trockene Phasen und kurze Aufheiterungen vorhergesagt. Die Höchsttemperaturen liegen bei minus 1 bis plus 4 Grad. 

Im Freitag bleibt es im SĂŒden teils stark bewölkt. Im Nordosten, spĂ€ter auch in der Mitte kommt es zu grĂ¶ĂŸeren Auflockerungen. Dabei werden nur noch an den KĂŒsten Schauer und an den Alpen etwas Schnee erwartet.

@ dpa.de

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