Ciutat de les Arts i les Ciencies, Valencia

Ciutat de les Arts i les Ciencies: weißer Futurismus aus Beton, Glas und Wasser

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 11:22 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia verbindet neofuturistische Architektur aus Beton, Glas und Wasser mit einem ausgedehnten Park- und Kulturensemble.

Pop-Art-Comic von Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia in Valencia, Spanien mit Rast…
Pop-Art-Comicillustration des Wahrzeichens Stadt der Künste und Wissenschaften Valencia in Valencia Spanien, kraeftige Konturen Rasterpunkte, Illustration mit AI erstellt.

Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia ist ein ausgedehnter Kultur- und Wissenschaftskomplex, dessen weißer Beton, Glasflächen und Wasserbecken sich über das ehemalige Flussbett des Turia ziehen und eine eigene Stadtlandschaft formen.Der Hauptarchitekt des Ensembles ist der aus Valencia stammende Ingenieur und Architekt Santiago Calatrava, ergänzt durch den mexikanisch-spanischen Architekten Félix Candela für die markanten Betonschalen des Oceanogràfic.Die Anlage wurde in den 1990er Jahren konzipiert, ab Juli 1996 gebaut und 1998 mit dem ersten Gebäude L’Hemisfèric eröffnet.

Ciutat de les Arts i les Ciencies als neofuturistischer Stadtbaustein

Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im Süden der Innenstadt von Valencia im trockengelegten Flussbett des Turia, das über mehrere Kilometer Länge zu einer Parklandschaft umgestaltet wurde und einen grünen Korridor zwischen Altstadt und Hafen bildet.Der Gebäude- und Parkkomplex erstreckt sich dort über eine Fläche von mehreren Hunderttausend Quadratmetern und bildet eine architektonisch deutlich ablesbare Grenze zwischen der historischen Stadt und den jüngeren Vierteln in Richtung Küste.Der Komplex wird häufig als neofuturistisches Ensemble beschrieben, dessen skulpturale Bauformen im Wasser gespiegelt werden.

Städtebaulich organisiert sich die Ciutat de les Arts i les Ciencies entlang eines geradlinigen Achsenverlaufs im ehemaligen Flussbett, an dem sich Museen, Opernhaus, Aquarium, Aussichtsbauten und offene Flächen wie Perlen an einer Kette reihen.Die Hauptanlagen sind das Hemisfèric mit Projektionen, das Umbracle als begrünte Promenade, das Museu de les Ciències, das Oceanogràfic, der Palau de les Arts und die Ágora als freistehende Veranstaltungsstruktur.Die Bautätigkeit zog sich nach Angaben der regionalen Architekturdokumentation von den frühen 1990er Jahren bis 2009, sodass der Komplex über fast zwei Jahrzehnte hinweg schrittweise entstand.

Architektur aus Beton, Glas und Wasserflächen

Architektonisch ist die Ciutat de les Arts i les Ciencies durch weiß getönten Sichtbeton, großzügige Glasflächen und eine eigenständige Formensprache geprägt, in der Baukörper an abstrakte Muskelstränge, Fischkörper oder Augen erinnern, ohne konkret figürlich zu werden.Die italienische Fachliteratur ordnet den Komplex der organischen Architektur zu und hebt das Zusammenspiel von weißem Beton und großen offenen Wasserflächen hervor.Internationale Architekturportale betonen den neofuturistischen Charakter und die Skulpturalität der einzelnen Bauten innerhalb des Ensembles.

L’Hemisfèric, das erste eröffnete Gebäude, ist als langgestreckter Baukörper mit einer großen Kuppel gestaltet, unter der ein Projektraum für IMAX- und Digitalvorführungen liegt; das Gebäude spiegelt sich in einem angrenzenden Wasserbecken, wodurch die organische Form deutlich hervortritt.Das Umbracle bildet eine erhöhte Promenade mit angelegten Gärten und einem darunterliegenden Parkraum, der von Betonbögen überspannt wird.Das Museu de les Ciències präsentiert interaktive wissenschaftliche Ausstellungen in einem langgestreckten Gebäude mit Betonrippen, während der Palau de les Arts Reina Sofia als Opernhaus mit einem markanten Dachkörper am Rand des Wasserbandes steht.

Oceanogràfic und weitere Bauwerke im Ensemble

Eine besondere Stellung innerhalb der Ciutat de les Arts i les Ciencies nimmt das Oceanogràfic ein, ein groß dimensioniertes Aquarium mit mehreren Gebäuden, deren dünnschalige Betondächer von Félix Candela entworfen wurden und sich wie aufgestellte Segel oder offene Blüten vor den Wasserbecken abzeichnen.Das Oceanogràfic wird als größtes Aquarium Europas bezeichnet und umfasst unterschiedliche Meeresräume, die durch diese markanten Betonschalen gefasst werden.Candela verantwortete insbesondere die Dachformen der Oceanogràfic-Gebäude, während Calatrava die übrigen Hauptbauten plante.

Am östlichen Ende der Achse steht die Ágora als freistehender Bau für wechselnde Veranstaltungen, dessen Stahl- und Betonstruktur sich über den Raum spannt und das Wasserband mit einer weiteren skulpturalen Form abschließt.Zusammen mit dem Palau de les Arts, dem Museu de les Ciències, dem Hemisfèric, dem Umbracle und dem Oceanogràfic bildet die Ágora eine Folge von Bauwerken, die entlang einer Achse von knapp zwei Kilometern Länge im ehemaligen Bett des Turia angeordnet sind.Architekturportale geben für den gesamten Komplex eine Fläche von etwa 350.000 Quadratmetern an, was die Dimension dieser künstlichen Stadtlandschaft unterstreicht.

Ciutat de les Arts i les Ciencies besuchen: was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im südlichen Bereich der Innenstadt von Valencia im ehemaligen Flussbett des Turia, erreichbar über die Avenida del Professor López Piñero und die Autopista del Saler mit Stadtbussen und Straßenbahn aus der Altstadt.
  • Der Komplex erstreckt sich über eine längere Wegstrecke im Parkband, die zu Fuß zurückgelegt wird; zwischen den Bauwerken liegen ebene Promenaden, Treppenabschnitte und Brücken über Wasserbecken.
  • In der Umgebung der Ciutat de les Arts i les Ciencies schließen nach Süden Wohn- und Gewerbegebiete an, während nach Nordwesten der Turia-Park zum historischen Zentrum mit der Kathedrale von Valencia überleitet.
  • Amtssprachen in Spanien sind unter anderem Spanisch und, in Valencia, Valencianisch; gezahlt wird in Euro.
  • Die Einreisebestimmungen richten sich nach der Staatsangehörigkeit; deutsche Staatsbürger prüfen die Länderinformationen des Auswärtigen Amts unter auswaertiges-amt.de.

Ciutat de les Arts i les Ciencies auf Social-Media-Plattformen

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Ciutat de les Arts i les Ciencies: häufige Fragen

Wo liegt die Ciutat de les Arts i les Ciencies in Valencia?

Die Ciutat de les Arts i les Ciencies liegt im Süden der Innenstadt von Valencia im ehemaligen Bett des Flusses Turia, zwischen der historischen Altstadt und den neueren Stadtteilen in Richtung Mittelmeerküste.

Was bietet ein Besuch der Ciutat de les Arts i les Ciencies?

Ein Besuch führt durch einen zusammenhängenden Park- und Gebäudekomplex mit Projektionen im Hemisfèric, einem Wissenschaftsmuseum, dem Oceanogràfic-Aquarium, dem Opernhaus Palau de les Arts und der Ágora als Veranstaltungsraum.

Was kennzeichnet die Ciutat de les Arts i les Ciencies architektonisch?

Die Ciutat de les Arts i les Ciencies ist durch neofuturistische, organisch wirkende Bauformen aus weißem Beton und Glas gekennzeichnet, die sich in langen Wasserbecken spiegeln und den ehemaligen Flussraum in eine skulpturale Landschaft verwandeln.

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