Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Kultur, Geschichte, Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Städtereise, Deutschland-Reise, UNESCO-Welterbe, Sakralbau, Lagunenstadt

Markusdom Venedig: Der goldene Schatz der Basilica di San Marco

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 08:17 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Der Markusdom Venedig, lokal Basilica di San Marco genannt, ist das schimmernde Herz von Venedig in Italien. Warum dieses byzantinische Wunderwerk mehr ist als nur eine Sehenswürdigkeit – und was Reisende aus Deutschland wissen sollten.

Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Kultur, Geschichte, Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Städtereise, Deutschland-Reise, UNESCO-Welterbe, Sakralbau, Lagunenstadt, Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Kulturschatz, Reiseführer, Kirchenbau, Dogenpalast, Markusplatz
Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Wahrzeichen, Reise, Tourismus, Architektur, Kultur, Geschichte, Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Städtereise, Deutschland-Reise, UNESCO-Welterbe, Sakralbau, Lagunenstadt, Markusdom Venedig, Basilica di San Marco, Venedig, Italien, Kulturschatz, Reiseführer, Kirchenbau, Dogenpalast, Markusplatz

Wenn sich am frühen Morgen das Licht über dem Markusplatz bricht, beginnt der Markusdom Venedig – die berühmte Basilica di San Marco („Markusbasilika“) – zu glühen: Goldene Mosaiken, steinerne Löwen und filigrane Kuppeln verwandeln das Herz von Venedig in eine Kulisse, die wirkt wie ein Ausschnitt aus einem mittelalterlichen Traum. Zwischen Tauben, Gondelrufen und der salzigen Luft der Lagune entfaltet sich hier ein Bild, das Reisende aus Deutschland seit Generationen fasziniert.

Markusdom Venedig: Das ikonische Wahrzeichen von Venedig

Der Markusdom Venedig gilt als wichtigstes religiöses Bauwerk der Stadt und als einer der markantesten Sakralbauten Italiens. Er dominiert gemeinsam mit dem Campanile di San Marco den Markusplatz, der seit Jahrhunderten als repräsentative Bühne der Lagunenstadt fungiert. Für deutsche Reisende ist der Besuch des Doms häufig der emotionale Höhepunkt einer Venedig-Reise, weil hier Kunst, Glaube, Macht und Mythos auf engstem Raum zusammenkommen.

Die Basilica di San Marco ist in ihrer heutigen Form ein überwiegend im 11. Jahrhundert vollendeter Bau, der den Evangelisten Markus als Schutzpatron der Stadt ehrt. Byzantinische Einflüsse, osmanische Details und italienische Handwerkskunst verschmelzen zu einem Stil, der sich nur schwer in eine einzige Kategorie einordnen lässt. Im deutschsprachigen Raum wird der Bau oft als „byzantinische Prachtkirche“ oder „Goldene Basilika“ beschrieben – eine Bezeichnung, die auf die Vielzahl goldgrundiger Mosaiken anspielt.

Weltweit ist der Markusdom Venedig ein Symbol für die historische Macht der Republik Venedig, die jahrhundertelang als See- und Handelsmacht den Verkehr zwischen Europa und dem östlichen Mittelmeer prägte. Wer heute über den Markusplatz auf die funkelnde Fassade zuläuft, sieht nicht nur eine Kirche, sondern auch ein steinernes Geschichtsbuch, das von Eroberungen, Pilgerreisen und politischem Glanz erzählt.

Geschichte und Bedeutung von Basilica di San Marco

Die Geschichte der Basilica di San Marco beginnt mit einer Legende, die weit über Venedig hinaus bekannt ist: Der Überlieferung nach wurden die Reliquien des heiligen Markus im 9. Jahrhundert aus Alexandria nach Venedig überführt. In mittelalterlichen Quellen wird erzählt, venezianische Kaufleute hätten die Reliquien unter Fleisch und anderen Waren versteckt, um sie am Zoll vorbeizuschmuggeln; der Evangelist Markus wurde damit zum Schutzpatron der Stadt, was dem Bau eine enorme religiöse und politische Bedeutung verlieh.

Die erste Markuskirche wurde im 9. Jahrhundert errichtet, doch der heutige Markusdom entstand im Wesentlichen im 11. Jahrhundert, nachdem ein Vorgängerbau durch Brand zerstört worden war. Die neue Basilika wurde als Privatkirche des Dogen und als Palastkapelle des Dogenpalastes konzipiert, nicht als einfache Gemeindekirche. Das unterstreicht ihre besondere Stellung innerhalb der Stadtordnung: Wer hier eintrat, befand sich mitten im Machtzentrum der Republik Venedig.

Über die Jahrhunderte wurde der Bau immer wieder erweitert, umgestaltet und reich ausgestattet. Im 13. und 14. Jahrhundert kamen zahlreiche Beutestücke und Kunstwerke aus dem östlichen Mittelmeerraum hinzu. Historische Darstellungen betonen, dass die venezianische Beteiligung an den Kreuzzügen und am Handel mit Konstantinopel entscheidend dazu beitrug, den Markusdom zu einem Museum der Weltkunst jener Zeit werden zu lassen. So gelangten unter anderem die berühmten bronzenen Pferde – die „Pferde von San Marco“ – ursprünglich aus dem Hippodrom von Konstantinopel an die Fassade.

Die Basilika diente über Jahrhunderte als Schauplatz politischer Zeremonien, Siegesfeiern und religiöser Prozessionen. Der Löwe des Evangelisten Markus wurde zum Wappentier der Republik, sein Bild ist noch heute überall in Venedig zu sehen. Die Verbindung von politischer Macht und religiöser Verehrung macht den Markusdom zu einem Schlüsselort für das Verständnis venezianischer Geschichte: Er ist Kirchenbau, Herrschaftssymbol und Schatzkammer zugleich.

Im 19. und 20. Jahrhundert erfuhr der Dom umfangreiche Restaurierungen. Bautechnisch besonders bedeutsam ist, dass die Basilika auf Pfählen im weichen Untergrund der Lagune ruht, was Maßnahmen zur Stabilisierung des Bauwerks notwendig machte. In jüngerer Zeit rücken zudem der Schutz vor Hochwasser und der Erhalt der empfindlichen Mosaiken und Marmorböden in den Fokus. Offizielle Stellen in Italien und internationale Fachgremien, etwa das UNESCO-Welterbe-Komitee, weisen wiederholt darauf hin, dass insbesondere der steigende Meeresspiegel und häufigere „acqua alta“-Ereignisse als ernsthafte Herausforderung für die langfristige Erhaltung gelten.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist der Markusdom Venedig ein Ausnahmebau. Die Grundform erinnert an eine griechische Kreuzbasilika, gekrönt von fünf großen Kuppeln. Diese Anordnung verweist deutlich auf die Vorbilder in Byzanz, insbesondere auf die Hagia Sophia, ohne sie zu kopieren. Während im deutschsprachigen Raum die Gotik oft mit Sakralarchitektur assoziiert wird – etwa beim Kölner Dom – wirkt die Basilica di San Marco mit ihren Kuppeln, Arkaden und Mosaiken eher orientalisch und byzantinisch geprägt.

Die Fassade ist ein vielschichtiges Ensemble aus Bögen, Säulen, Reliefs und eingelassenen Spolien, also wiederverwendeten antiken oder mittelalterlichen Bauteilen. Besonders auffällig ist die Reihe von Skulpturen und Reliefplatten, die aus unterschiedlichen Regionen des Mittelmeerraums stammen. Fachleute betonen, dass die Fassade des Markusdoms wie eine Landkarte der Kontakte Venedigs wirkt: Elemente aus Konstantinopel, dem östlichen Mittelmeer und sogar islamisch beeinflusste Ornamente zeugen von der weiten Reichweite des venezianischen Handels.

Berühmt sind die vier bronzenen Pferde, die lange Zeit auf der Hauptfassade zu sehen waren. Heute befinden sie sich aus konservatorischen Gründen im Inneren, während Repliken die ursprüngliche Position einnehmen. Die Pferde, die als Beutestücke aus Konstantinopel nach Venedig kamen, gelten als Meisterwerke antiker und mittelalterlicher Bronzegießerei. Ihr energischer Blick und die dynamische Körperhaltung machen sie zu ikonischen Figuren der Stadtikonografie.

Im Inneren entfaltet sich eine Welt aus Gold: Über 8.000 m² Mosaiken werden in der Forschung genannt, mit biblischen Szenen, Heiligenfiguren und Allegorien. Die Mosaiken entstanden über viele Jahrhunderte hinweg und wurden immer wieder ergänzt oder restauriert. Für Besucher wirkt der Innenraum dadurch wie eine Zeitreise durch die Geschichte der christlichen Kunst. Das Licht aus den Fenstern und von Kerzen reflektiert im Goldgrund, sodass sich ein schimmernder, fast mystischer Effekt ergibt.

Besonders hervorgehoben wird von Kunsthistoriker:innen der „Pala d’Oro“, der goldene Altaraufsatz hinter dem Hauptaltar. Die Pala d’Oro ist eine kostbare Gold- und Edelsteinarbeit mit Emailfeldern, die Szenen aus dem Leben Christi und des Evangelisten Markus zeigen. Sie gilt als eines der bedeutendsten Goldschmiedewerke Europas. Aufgrund ihrer Wertigkeit wird der Zugang häufig geregelt; Besucher können sie üblicherweise aus nächster Nähe betrachten, wobei sich Details wie filigrane Emailmalerei und eingesetzte Edelsteine mit bloßem Auge erkennen lassen.

Der Fußboden des Markusdoms ist ein weiteres besonderes Element. Er besteht aus kunstvoll eingelegten Marmorfeldern, geometrischen Mustern und figürlichen Darstellungen. Wegen der natürlichen Bewegungen des Untergrunds und der Belastung durch Hochwasser sind Teile des Bodens uneben, was der Basilika einen eigenwilligen Charakter verleiht. Restaurierungsteams arbeiten kontinuierlich daran, Schäden zu begrenzen und die historische Substanz zu erhalten.

Zudem bietet der Dom unterschiedliche Ebenen und Ausblicke: Über Treppen gelangt man auf die Emporen und in das Museumsareal, von wo aus sich ein Blick auf die Innenmosaiken aus höherer Perspektive bietet. Einige Bereiche gewähren Aussicht auf den Markusplatz und die dortige Menschenmenge. Diese Kombination aus sakraler Innenwelt und lebendigem Außenraum macht den Besuch zu einem ganzheitlichen Erlebnis.

Markusdom Venedig besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Markusdom liegt direkt am Markusplatz im historischen Zentrum von Venedig. Für Reisende aus Deutschland ist Venedig über mehrere große Flughäfen gut erreichbar, etwa den Flughafen Venedig Marco Polo und den kleineren Flughafen Treviso. Flüge ab Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) dauern in der Regel rund 1,5 bis 2 Stunden, je nach Verbindung. Von den Flughäfen gelangt man per Bus und anschließend mit Vaporetto (öffentlichem Wasserbus) oder zu Fuß in die Altstadt. Alternativ ist die Anreise per Bahn möglich: Internationale Zugverbindungen führen beispielsweise über München oder Zürich nach Venezia Santa Lucia, den Bahnhof direkt am Canal Grande. Für Autofahrer gilt, dass Autos in der historischen Altstadt nicht zugelassen sind; geparkt wird etwa in Mestre oder im Parkhaus an der Piazzale Roma, von wo aus der Weg per Vaporetto oder zu Fuß fortgesetzt wird.
  • Öffnungszeiten
    Der Markusdom Venedig ist in der Regel täglich geöffnet, meist vormittags bis in den frühen Nachmittag und mit leicht abweichenden Zeiten je nach Saison und Wochentag. Da Öffnungszeiten sich ändern können – etwa bei religiösen Feiern, Restaurierungsarbeiten oder Sicherheitsmaßnahmen –, sollten Besucher kurz vor der Reise die Angaben direkt bei der offiziellen Verwaltung von Markusdom Venedig oder über die Tourismus-Information von Venedig prüfen. Häufig werden Zeiten für den allgemeinen Kirchenbesuch, für das Museum und für die Besichtigung der Pala d’Oro separat angegeben.
  • Eintritt
    Der Zugang zum Hauptkirchenraum ist traditionell mit einer moderaten Gebühr oder Spende verbunden, während bestimmte Bereiche wie das Museum, die Emporen oder die Pala d’Oro eigene, zusätzliche Eintrittsgebühren haben. Konkrete Preise variieren und werden von der Domverwaltung regelmäßig angepasst. Für Reisende aus Deutschland bietet es sich an, die aktuellen Tarife vorab online zu prüfen und nach Kombitickets oder Zeitfenstern zu suchen, um den Besuch besser zu planen. Zu berücksichtigen ist, dass Einnahmen aus Eintritt und Spenden wesentlich zur Erhaltung des Bauwerks und seiner Kunstschätze beitragen.
  • Beste Reisezeit und Besuchszeit
    Venedig ist ganzjährig ein beliebtes Reiseziel, doch der Markusdom gehört zu den meistbesuchten Orten der Stadt und ist entsprechend stark frequentiert. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, empfehlen viele Reiseführer einen Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag. Die Monate außerhalb der Hochsaison – etwa Herbst und frühes Frühjahr – bieten häufig etwas weniger Andrang als die Sommermonate. Zu Zeiten von „acqua alta“, wenn Teile des Markusplatzes überflutet sind, kann der Zugang eingeschränkt sein; Informationen dazu stellen lokale Behörden und Tourismusstellen bereit. Für deutsche Reisende, die an ruhigerem Kunstgenuss interessiert sind, lohnt sich ein Blick auf Hinweise zu Stoßzeiten und mögliche Reservierungsoptionen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld, Kleiderordnung, Fotografieren
    In Venedig wird Italienisch gesprochen, doch in touristischen Bereichen, insbesondere rund um den Markusplatz, sind Englischkenntnisse weit verbreitet. Deutsch wird mitunter verstanden, ist aber weniger flächendeckend präsent als Englisch. In Italien wird mit Euro (€) bezahlt, Kartenzahlung mit Kreditkarten und gängigen Debitkarten ist in vielen Einrichtungen möglich; kleinere Kirchen- oder Museumsbeträge werden jedoch häufig bar beglichen. Trinkgeld ist in Italien nicht obligatorisch, ein kleiner Aufschlag oder das Abrunden beim Restaurantbesuch wird jedoch geschätzt.
    Für den Markusdom gilt wie für viele Kirchen: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, besonders an heißen Tagen sollten Besuchende an leichte, aber respektvolle Kleidung denken. Große Rucksäcke oder Taschen können eingeschränkt sein und müssen gegebenenfalls in einer Garderobe abgegeben werden. Beim Fotografieren können je nach Bereich unterschiedliche Regeln gelten; vielfach sind Blitzaufnahmen untersagt, um Mosaiken und Gemälde zu schützen. Es empfiehlt sich, die Hinweisschilder vor Ort zu beachten und Rücksicht auf Gläubige und Gottesdienste zu nehmen.
  • Einreisebestimmungen und Zeitzone
    Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Italien im Rahmen der EU- und Schengen-Regelungen grundsätzlich unkompliziert. Dennoch sollten Reisende vorab die aktuellen Einreisebestimmungen und eventuelle Besonderheiten beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Italien liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland (Mitteleuropäische Zeit, MEZ, beziehungsweise Mitteleuropäische Sommerzeit, MESZ), sodass keine Zeitumstellung nötig ist. Für Reisen innerhalb der EU ist die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) beziehungsweise die entsprechende Versichertenkarte der gesetzlichen Krankenversicherung hilfreich, eine zusätzliche Auslandsreiseversicherung kann dennoch sinnvoll sein.

Warum Basilica di San Marco auf jede Venedig-Reise gehört

Die Basilica di San Marco ist mehr als ein Fotomotiv: Sie ist der Ort, an dem sich die Geschichte Venedigs verdichtet. Wer vor der Fassade steht und die Kuppeln betrachtet, sieht direkt in das Selbstverständnis der einstigen Seerepublik – stolz, reich, weltoffen und zutiefst religiös geprägt. Im Inneren erzählt jedes Mosaik eine Geschichte: von Propheten, Aposteln und Szenen, die in der christlichen Tradition seit Jahrhunderten weitergegeben werden.

Aus deutscher Perspektive bietet der Markusdom einen faszinierenden Kontrast zu heimischen Sakralbauten. Während etwa der Kölner Dom als Inbegriff gotischer Vertikalität und Steinarchitektur gilt, ist die Markusbasilika ein Spiel aus Licht, Gold und Farbe. Die vergleichsweise geringe Höhe der Kuppeln wird durch die Fülle der Dekoration ausgeglichen. Statt strengem Maßwerk dominieren hier Ornamente, Rundbögen und intensive Farb- und Goldflächen.

Viele Reisende berichten, dass der Dom besonders eindrucksvoll wirkt, wenn man vom hellen, offenen Raum des Markusplatzes in das gedämpfte Licht des Innenraums tritt. Das Auge braucht einen Moment, um sich anzupassen, dann tritt das Mosaikprogramm Stück für Stück hervor: Engel, Evangelisten, Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Akustik trägt dazu bei, dass selbst leise Stimmen und Schritte widerhallen und eine Atmosphäre von konzentrierter Andacht entsteht.

Die Umgebung verstärkt den Eindruck: Der Dogenpalast liegt direkt nebenan, die Lagune ist nur wenige Schritte entfernt, Gondeln und Vaporetto-Linien kreuzen sich in Sichtweite. Wer den Besuch des Markusdoms mit einem Rundgang durch diese Umgebung verbindet, spürt, wie eng Religion, Politik und Handel in Venedig verwoben waren. Der Dom ist damit nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern ein Schlüssel für das Verständnis der Stadt.

Für Kulturinteressierte aus Deutschland ist die Basilica di San Marco zudem ein idealer Ausgangspunkt, um die venezianische Kunstgeschichte zu erkunden. Viele Motive in der Malerei von Künstlern wie Tintoretto oder Veronese knüpfen an die Bildwelt des Doms an. Museen und Kirchen in der Umgebung stellen Bezüge zu den Mosaiken und zum Markus-Kult her. So wird der Besuch des Doms schnell zum Kernstück einer ganzen Kulturreise.

Markusdom Venedig in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Der Markusdom Venedig ist eines der meistfotografierten Bauwerke Italiens. In sozialen Netzwerken teilen Reisende aus aller Welt ihre Eindrücke: vom ersten Blick auf die goldene Fassade, über Detailaufnahmen der Mosaiken, bis zu Momenten der Stille im Kirchenraum. Für deutsche Besucher können diese Bilder eine inspirierende Vorbereitung sein – gleichzeitig lohnt es sich, den eigenen Besuch nicht nur durch die Smartphone-Linse zu erleben.

Häufige Fragen zu Markusdom Venedig

Wo genau liegt der Markusdom Venedig?

Der Markusdom befindet sich am Markusplatz (Piazza San Marco) im historischen Zentrum von Venedig, direkt neben dem Dogenpalast und in unmittelbarer Nähe zur Lagune. Der Platz ist einer der zentralen Orientierungspunkte der Stadt; viele Vaporetto-Linien und Fußwege führen dorthin.

Warum ist die Basilica di San Marco so bedeutend?

Die Basilika ist dem Evangelisten Markus geweiht, dessen Reliquien der Legende nach im 9. Jahrhundert nach Venedig gelangten. Als Palastkapelle des Dogen und als Schauplatz politischer und religiöser Zeremonien war sie über Jahrhunderte ein Kernort der Macht und des Glaubens in der Republik Venedig. Ihre reiche Ausstattung mit Mosaiken, der Pala d’Oro und zahlreichen Kunstwerken macht sie zudem zu einem herausragenden Kunstdenkmal.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Markusdoms?

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, empfehlen viele Reiseführer den frühen Morgen oder den späten Nachmittag. Außerhalb der Hochsaison – etwa im Frühjahr oder Herbst – ist der Andrang oft etwas geringer als in den Sommermonaten. Besuche sollten nach Möglichkeit nicht in die Stoßzeiten der Mittagsstunden gelegt werden.

Welche Kleidung ist für den Besuch des Doms angemessen?

Als Kirche verlangt der Markusdom eine respektvolle Kleidung. Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Besonders an warmen Tagen empfiehlt sich leichte, aber geschlossene Kleidung. Kopfbedeckungen können beim Betreten des Innenraums abgenommen werden, und große Rucksäcke oder Taschen sind eventuell in einer Garderobe zu deponieren.

Welche anderen Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe?

Direkt neben der Basilica di San Marco steht der Dogenpalast, eines der bedeutendsten weltlichen Bauwerke Venedigs. Auf dem Markusplatz befinden sich zudem der freistehende Glockenturm (Campanile di San Marco) und die Procuratie-Bauten mit Cafés und Geschäften. In wenigen Gehminuten erreicht man den Canal Grande, zahlreiche weitere Kirchen und Museen sowie die Anlegestellen der Vaporetto-Linien.

Mehr zu Markusdom Venedig auf AD HOC NEWS

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | unterhaltung | 69710984 |

Weitere Meldungen

Orlopp: «Unicredit braucht mehr als nur die Kontrolle». Ist die Commerzbank mit ihrem Abwehrversuch gescheitert? Vorstandschefin Orlopp sieht das anders. Die Unicredit hat mit ihrem Übernahmeangebot nur knapp die Mehrheit an der Commerzbank verpasst. (Wirtschaft, 09.07.2026 - 14:40) weiterlesen...

Commerzbank-Ringen: Ermittler sehen keine Marktmanipulation. Nun äußert sich die Staatsanwaltschaft. Hat die Unicredit beim Angebot für die Commerzbank irreführende Angaben gemacht und die Börse getäuscht? Diesen Vorwurf erhob der Commerzbank-Gesamtbetriebsrat. (Wirtschaft, 09.07.2026 - 13:16) weiterlesen...

Spionageaffäre: Rom weist zwei russische Diplomaten aus In Zusammenhang mit einer Spionageaffäre hat Italien zwei Diplomaten der russischen Botschaft des Landes verwiesen. (Boerse, 09.07.2026 - 13:09) weiterlesen...

Deutscher Urlauber stürzt in Südtirol zu Tode. Die Bergwacht und der Notarzt kommen zu spät. In der Region gab es schon mehrere Unglücke. Auf einem Höhenweg verliert ein 66 Jahre alter Mann das Gleichgewicht. (Unterhaltung, 09.07.2026 - 08:38) weiterlesen...

Erntehelfer aus Indien verblutet: 16 Jahre Gefängnis. Doch der Landwirt bringt ihn nicht ins Krankenhaus, sondern lässt ihn liegen - mit dem Arm daneben. Jetzt ist das Urteil da. Bei einem Arbeitsunfall in Italien verliert ein Billiglöhner seinen Arm. (Unterhaltung, 09.07.2026 - 00:29) weiterlesen...

Unicredit nähert sich Mehrheit an Commerzbank - Bund dagegen. Die will sich Gesprächen nicht verschließen. Eine Übernahme von Deutschlands zweitgrößter Privatbank wird realistischer: Die Unicredit hat mit ihrem Angebot ihren Anteil an der Commerzbank ausgebaut. (Wirtschaft, 08.07.2026 - 13:28) weiterlesen...