Ăgyptens PrĂ€sident: Trump könnte Frieden in Nahost stiften
Veröffentlicht: 04.03.2025 um 16:41 Uhr, dpa.de"Ich bin ĂŒberzeugt, dass PrĂ€sident Trump dies (Frieden) erreichen kann aus einem echten Wunsch, Spannungen und Feindseligkeiten in unserer Region zu beenden", sagte al-Sisi zum Auftakt des arabischen Gipfeltreffens in Kairo. Bei diesem wollten Staats- und Regierungschefs aus mehr als 20 LĂ€ndern ĂŒber einen Ă€gyptischen Plan zum Wiederaufbau des in weiten Teilen zerstörten Gazastreifens beraten.
Die USA sind wie Ăgypten und Katar Vermittler im Gaza-Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas. Die USA sind zugleich wichtigster VerbĂŒndeter und Waffenlieferant Israels. Trump hatte mit VorschlĂ€gen, rund zwei Millionen Bewohner Gazas dauerhaft nach Ăgypten und Jordanien "umzusiedeln", in der arabischen Welt und darĂŒber hinaus fĂŒr Empörung gesorgt.
Der Wiederaufbauplan mĂŒsse parallel entwickelt werden zum Friedensplan zwischen Israelis und PalĂ€stinensern, sagte al-Sisi. In dem Wiederaufbauplan, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, wird eine Zweistaatenlösung als "optimale Lösung aus Sicht der Weltgemeinschaft und des internationalen Rechts" bezeichnet. Er schlĂ€gt auch direkte Verhandlungen zwischen Israelis und PalĂ€stinensern vor, die wegen des laufenden Kriegs in Gaza derzeit aber faktisch ausgeschlossen scheinen.
