Evonik fordert Abschaffung des Emissionshandels
27.10.2025 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deZugleich importiere Europa massenweise Produkte "aus LĂ€ndern mit echten CO?-Schleudern". "Volkswirtschaftlich ist das fĂŒr Europa ein Irrsinn", sagte Kullmann. Der Emissionshandel mĂŒsse geĂ€ndert werden, weil sich die weltwirtschaftlichen Bedingungen geĂ€ndert hĂ€tten. "Wir erleben gerade einen Epochenwandel. Jeder kĂ€mpft fĂŒr sich, die Industrienationen lösen die globalen Probleme nicht mehr gemeinsam", so Kullmann in der SZ. Europas Industrie habe es jetzt mit Konkurrenten zu tun, die von ihren eigenen Regierungen tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt wĂŒrden und dazu auch noch wesentlich gĂŒnstigere Energie- und Rohstoffkosten hĂ€tten. Auch der geplante Klimazoll, der die europĂ€ische Industrie vor Umweltdumping schĂŒtzen soll, funktioniere laut Kullmann nicht. "Europa kann im Zweifel, wenn es hart auf hart kommt, einen solchen Grenzausgleichsmechanismus gar nicht durchsetzen", sagte der Manager der SZ. Die Idee des sogenannten Grenzausgleichsmechanismus sei "eine formal-bĂŒrokratische Trickserei ohne Effekt". Kullmann fordert eine VerlĂ€ngerung der Vergabe von kostenlosen Zertifikaten an die Industrie. "In einem nĂ€chsten Schritt mĂŒssen wir dann zu einer Ăbereinkunft kommen, was eine Volkswirtschaft, was eine Industrie vom Auto ĂŒber den Zement bis zur Chemie ĂŒberhaupt leisten kann. Wir mĂŒssen die Gesamtheit der CO?-Zertifikate vergröĂern oder den Preis reduzieren", meinte er.
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