China Konkurrenz aus China: Handelsverband HDE schreibt Brandbrief an Merz
06.02.2026 - 00:00:00
Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat einen Importstopp fĂŒr Waren chinesischer InternethĂ€ndler ins GesprĂ€ch gebracht."Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass hiesige HĂ€ndler in BĂŒrokratie und Compliance-Vorgaben ersticken, wĂ€hrend Akteure wie Temu oder Shein den Markt mit billigster, teils gefĂ€hrlicher Ware fluten und sich systematisch europĂ€ischen Standards entziehen", heiĂt es in einem Brandbrief von HDE-PrĂ€sident Alexander von Preen und HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Stefan Genth an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), ĂŒber den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" berichten."Wenn diese Plattformen Sicherheits- und Umweltstandards systematisch missachten, muss als ultima ratio der Import gestoppt werden.
Wer sich nicht an die Regeln hĂ€lt, darf auf unserem Markt nicht mitspielen." FĂŒr einen Abbau der Konkurrenznachteile solle sich Merz am 12. Februar auf dem informellen EU-Gipfel einsetzen.
Der HDE verwies auf die schlechten Wachstumszahlen der Branche. "Wir können uns dieses Nullwachstum nicht lĂ€nger leisten", heiĂt es in dem Schreiben. "Wir brauchen einen echten Aufbruch." Aktuell zehrten die Unternehmen von der Substanz.
Zudem fordert der Verband einen Stopp der EU-Entwaldungsverordnung. Sie verursache "enorme zusĂ€tzliche BĂŒrokratie-lasten und unkalkulierbare Haftungsrisiken", heiĂt es in dem Schreiben. Die Verordnung sei nicht reformierbar: "Sie muss vom Tisch", schreiben von Preen und Genth.