Daiichi Sankyo hÀlt an Milliardeninvestition in Bayern fest
27.06.2026 - 10:22:11 | dts-nachrichtenagentur.de"Ein Stopp des Ausbaus steht nicht zur Debatte", sagte der Deutschlandchef des Konzerns, Benoit Creveau, der Zeitung. Zuletzt hatten die Pharmakonzerne Eli Lilly und Boehringer Ingelheim ihre InvestitionsplĂ€ne fĂŒr Deutschland zusammengestrichen und dies mit Kritik an der Gesundheitspolitik der Bundesregierung verknĂŒpft.
Der Gesetzentwurf fĂŒr die Reform der Krankenkassen sei zwar enttĂ€uschend, sagte Creveau. Deutschland bleibe indes ein Leitmarkt fĂŒr die Pharmaindustrie. Neben den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen spielten bei einer Standortentscheidung auch andere Faktoren eine wichtige Rolle, etwa etablierte Beziehungen zu Forschungseinrichtungen sowie die VerfĂŒgbarkeit gut ausgebildeter FachkrĂ€fte und verlĂ€sslicher Zulieferer.
Daiichi Sankyo ist mit einem Umsatz von umgerechnet 11,5 Milliarden Euro der zweitgröĂte Arzneimittelhersteller Japans. Das Werk in Pfaffenhofen ist nach Unternehmensangaben das gröĂte auĂerhalb Japans und die Investition dort eine der höchsten in der Konzerngeschichte.
