KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.11.2024 - 17.00 Uhr

22.11.2024 - 17:07:35

Deutsche Wirtschaft wĂ€chst minimal - 'Winterrezession droht'WIESBADEN - Mini-Erholung statt Trendwende in der Wirtschaftskrise: Nach einem hauchdĂŒnnen Wachstum der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal und herab korrigierten Raten im Jahresverlauf droht Deutschland nach EinschĂ€tzung von Ökonomen eine Rezession im Winter.

ROUNDUP 3: Deutsche Wirtschaft wÀchst minimal - 'Winterrezession droht'

WIESBADEN - Mini-Erholung statt Trendwende in der Wirtschaftskrise: Nach einem hauchdĂŒnnen Wachstum der deutschen Wirtschaft im dritten Quartal und herab korrigierten Raten im Jahresverlauf droht Deutschland nach EinschĂ€tzung von Ökonomen eine Rezession im Winter. Zwar sorgten etwas ausgabefreudigere Verbraucher und gestiegene Staatsausgaben im Sommerquartal fĂŒr ein kleines Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent.

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich weniger als erwartet auf

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November weniger als erwartet aufgehellt. Das von der UniversitÀt Michigan erhobene Konsumklima stieg zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 71,8 Punkte, wie die UniversitÀt am Freitag nach einer zweiten SchÀtzung mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit April. ZunÀchst war ein Anstieg auf 73,0 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer AufwÀrtsrevision auf 73,9 Punkten gerechnet.

Moskaus Gas-Lieferstopp nach Österreich kaum umgesetzt

WIEN/MOSKAU - In Österreich kommt entgegen den Erwartungen und anderslautender ErklĂ€rungen weiterhin Gas aus Russland an. Die Gasmenge habe sich in der vergangenen Woche nur leicht verringert, sagte ein Sprecher des Netzbetreibers Gas Connect in Wien. Vor einer Woche hatte der österreichische Energiekonzern OMV AT0000743059 mitgeteilt, dass die russische Gazprom US3682872078 ihre Lieferung an das Unternehmen wegen eines Rechtsstreits einstellen werde. Erst gestern hatte die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau diesen Lieferstopp gerechtfertigt.

Ukraine erhÀlt weitere Finanzhilfen von der Weltbank

KIEW - Die Ukraine erhĂ€lt ihrem MinisterprĂ€sidenten Denys Schmyhal zufolge weitere 4,8 Milliarden US-Dollar von der Weltbank. Die Regierung habe die nötigen BeschlĂŒsse zum Erhalt des Geldes getroffen, schrieb er in seinem Telegram-Kanal. Seinen Angaben nach soll die Summe fĂŒr soziale und humanitĂ€re Zwecke verwendet werden. Es handele sich dabei um Hilfen, die die USA und ihre Partner finanzierten, schrieb er.

ROUNDUP/Lagarde: Europa braucht dringend einheitlichen Kapitalmarkt

FRANKFURT - EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde dringt angesichts drohender Handelskonflikte auf Fortschritte beim Zusammenwachsen der Finanz- und KapitalmĂ€rkte in Europa. Die Kapitalmarktunion sei "der SchlĂŒssel, um in einer fragmentierten Weltwirtschaft widerstandsfĂ€higer zu werden", sagte die PrĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) beim "Frankfurt European Banking Congress".

ROUNDUP/Klimagipfel-Entwurf: 250 Milliarden Dollar Hilfen pro Jahr

BAKU - Auf der Weltklimakonferenz in Baku hat die PrĂ€sidentschaft in einem neuen Textentwurf vorgeschlagen, dass vor allem die Industriestaaten ihre Klimahilfen fĂŒr Ă€rmere Staaten bis 2035 auf jĂ€hrlich 250 Milliarden US-Dollar aufstocken. Das wĂ€ren etwa 2,5 Mal mehr, als jetzt pro Jahr an UnterstĂŒtzung fließt. KlimaschĂŒtzer reagierten enttĂ€uscht. Der zweiwöchige UN-Gipfel in Aserbaidschan mit Zehntausenden Teilnehmern aus rund 200 Staaten soll am Abend enden, dĂŒrfte aber in die VerlĂ€ngerung gehen.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung der Eurozone fÀllt auf 10-Monatstief

LONDON - Die Aussichten fĂŒr die Wirtschaft der Eurozone haben im November einen herben RĂŒckschlag erfahren. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel einer ersten Berechnung zufolge um 1,9 Punkte auf 48,1 Punkte, wie S&P am Freitag in London mitteilte. Dies ist der tiefste Stand seit zehn Monaten. Volkswirte hatten mit einem unverĂ€nderten Wert gerechnet. Der Gesamtindikator sinkt damit unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Es wird also ein RĂŒckgang der wirtschaftlichen AktivitĂ€ten signalisiert.

Großbritannien: Unternehmensstimmung trĂŒbt sich unerwartet deutlich ein

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat sich im November unerwartet deutlich eingetrĂŒbt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global fiel im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Punkte auf 49,9 Punkte, wie S&P am Freitag in London laut einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem minimalen RĂŒckgang auf 51,7 Punkten gerechnet.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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