Gesundheit, Arbeitsmarkt Psychotherapeuten wollen mehr PrÀvention psychischer Erkrankungen
14.10.2025 - 20:34:11
Die PrĂ€sidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Andrea Benecke, Ă€uĂerte sich besorgt ĂŒber die Zunahme von KrankheitsausfĂ€llen durch psychische Erkrankungen, die im Fehlzeiten-Report 2025 der AOK verzeichnet wurde.
"Sie verdeutlicht das persönliche Leid der Betroffenen und den volkswirtschaftlichen Schaden durch zu spÀt erkannte oder unbehandelte psychische Erkrankungen", sagte sie der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).
Um den alarmierenden Trend zu stoppen, brÀuchte es "einfach zugÀngliche, wirksame PrÀventionsstrukturen in Betrieben und eine betriebliche Gesundheitsförderung", die die psychische Gesundheit gezielt in den Blick nÀhme. "Jede Investition in psychische Gesundheit ist auch eine Investition in die Wirtschaft, in FachkrÀfte, ProduktivitÀt und WettbewerbsfÀhigkeit", so die PrÀsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer.
Gerade im lĂ€ndlichen Raum mĂŒssten die psychotherapeutische und psychiatrischen Versorgungsangebote ausgebaut werden.
Ebenso entscheidend sei eine strukturierte Wiedereingliederung, um den Betroffenen auch nach lĂ€ngeren AusfĂ€llen eine RĂŒckkehr in den Beruf zu ermöglichen, erklĂ€rte Benecke.