dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.10.2026 - 17.00 Uhr
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 17:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWSUSA: Auftragseingang langlebiger Güter steigt etwas schwächer als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im September etwas geringer angestiegen als erwartet. Die Aufträge legten um 1,8 Prozent zum Vormonat zu, wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 1,9 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge um revidiert 0,1 Prozent gestiegen. In einer vorherigen Schätzung war noch ein Rückgang um 0,1 Prozent ermittelt worden.
USA: Verbrauchervertrauen verbessert sich unerwartet
WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Oktober unerwartet verbessert. Der Indikator stieg um 7,5 Punkte auf 91,7 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt einen Rückgang auf 81,0 Punkte erwartet.
ROUNDUP 3: Putin spricht erstmals mit Stubb und Støre über Ukraine
HELSINKI/MOSKAU - In einem unter den Europäern nicht koordinierten Telefonat haben Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre erstmals mit Kremlchef Wladimir Putin über seinen Krieg gegen die Ukraine gesprochen. "Ziel des Telefonats war es, Präsident Putin direkt Botschaften bezüglich künftiger Verhandlungen zu übermitteln, die zur Beendigung des Krieges beitragen sollen", teilten die beiden europäischen Politiker in Helsinki mit.
Finanzministerium will Fehler zur Tabaksteuer gesetzlich beheben
BERLIN - Das Bundesfinanzministerium will nach einem Patzer zur Tabaksteuer rechtliche Zweifel ausräumen. Wie es aus Kreisen des Ministeriums hieß, soll eine Rechtsänderung des Tabaksteuergesetzes angestoßen werden. Eine Korrektur des Gesetzes könne noch im November im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Ziel ist eine Klarstellung, dass höhere Steuersätze erst zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Irans Präsident warnt vor Schocks auf den Weltmärkten
MOSKAU - Irans Präsident hat angesichts des militärischen Konflikts mit den USA vor gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft gewarnt. "Heute betreffen die militärischen Interventionen der USA in der Region des Persischen Golfs nicht nur die regionalen Akteure, sondern stören durch die Verursachung schwerwiegender Schocks auch die Prozesse der Preisbildung, der Energieversorgung und des Energietransports", sagte Massud Peseschkian bei einem Gipfel der Gas-Exportländer in Moskau.
ROUNDUP/Wahlkommission in Israel: Höchste Wahlbeteiligung seit 1977
TEL AVIV - Bei der Parlamentswahl in Israel verzeichnet die zentrale Wahlkommission nach eigenen Angaben die höchste Beteiligung seit 1977. Bis 12.00 Uhr (Ortszeit/11.00 MEZ) hätten 31,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das seien mehr als drei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Wahl 2022.
ROUNDUP: Merz wirbt für großes Freihandelsabkommen mit Pazifik-Raum
SINGAPUR - Bundeskanzler Friedrich Merz strebt ein Freihandelsabkommen der EU mit der Transpazifischen Partnerschaft (CPTPP) an, in deren zwölf Mitgliedstaaten fast 600 Millionen Menschen leben. "Lassen Sie uns gemeinsam auf ein großes interregionales Abkommen mit den Mitgliedern der Transpazifischen Partnerschaft hinarbeiten", sagte der CDU-Chef in einer Grundsatzrede zu Beginn seiner Asienreise in Singapur.
Eurozone: Geldmengenwachstum im September stabil
FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im September nicht verändert. Die breit gefasste Geldmenge M3 legte im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zu, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Bereits im Vormonat war die Geldmenge mit diesem Tempo gewachsen. Volkswirte hatten einen Rückgang der Wachstumsrate auf 3,4 Prozent erwartet. Höher war das Wachstum der Geldmenge M3 zuletzt im Mai 2025.
Ifo: Exporterwartungen so gut wie zuletzt vor Ukraine-Krieg
MÜNCHEN - Die Exporterwartungen der deutschen Industrie sind so gut wie seit Beginn des Krieges in der Ukraine nicht mehr. Im Oktober stiegen sie um 3,2 Punkte auf 12,2 Zähler, wie das Ifo-Institut in München mitteilte. "Vor allem die Automobilindustrie hat ihre Exportaussichten deutlich nach oben korrigiert", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen.
Frankreich: Verbrauchervertrauen fällt auf tiefsten Stand seit 2013
PARIS - In Frankreich ist das Verbrauchervertrauen wegen der Sorgen über die finanzielle Lage infolge der jüngsten Preisanstiege und Ausschreitungen sowie der steigenden Arbeitslosigkeit überraschend gesunken.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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