dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 10.02.2025 - 17.00 Uhr
10.02.2025 - 17:05:58ROUNDUP: EU warnt Trump vor hohen Zöllen auf Stahl und Aluminium
WASHINGTON - US-PrĂ€sident Donald Trump will Stahl- und Aluminiumimporte in die Vereinigten Staaten mit Zöllen von 25 Prozent belegen. Details sollten noch am Montag verkĂŒndet werden, sagte der Republikaner wĂ€hrend eines Fluges mit der PrĂ€sidentenmaschine Air Force One vor Journalisten. Frankreich stellte Gegenzölle der EuropĂ€ischen Union (EU) in Aussicht. Die EU-Kommission hĂ€lt die VerhĂ€ngung von Zöllen fĂŒr rechtswidrig, sie wĂ€ren aus ihrer Sicht wirtschaftlich kontraproduktiv. Die deutsche Bundesregierung zeigte sich besorgt, sieht aber auch die Möglichkeit eines Kompromisses mit der US-Regierung.
Verband: US-ZollankĂŒndigung trifft Stahlindustrie 'zur Unzeit'
BERLIN - Die deutsche Stahlindustrie hat sich besorgt ĂŒber die AnkĂŒndigung von Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte in die USA geĂ€uĂert. Die AnkĂŒndigung des US-PrĂ€sidenten treffe die Stahlindustrie in Deutschland und in der EuropĂ€ischen Union in mehrfacher Hinsicht und zur Unzeit, sagte der PrĂ€sident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Gunnar Groebler.
EZB-Vize sieht 'enorme Unsicherheit' durch US-Zölle
MADRID/FRANKFURT - Der Vize-PrĂ€sident der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, hat vor ernsten Folgen der US-Zollpolitik fĂŒr die Weltwirtschaft gewarnt. Die Politik der neuen amerikanischen Regierung könnte eine Situation von "enormer Unsicherheit" schaffen, sagte de Guindos am Montag dem spanischen Sender TVE. Die EinfĂŒhrung der Zölle hĂ€tte einen "Angebotsschock" zur Folge, der "fundamentale" Folgen fĂŒr das Wachstum der Weltwirtschaft nach sich ziehen wĂŒrde.
Ăkonomen-Umfrage: Jahrelang trĂŒbe Aussichten fĂŒr Deutschland
MĂNCHEN/LUZERN - Ăkonomen und Wirtschaftsfachleute nahezu weltweit sehen die Zukunftsaussichten der deutschen Wirtschaft fĂŒr die nĂ€chsten Jahre trĂŒbe. Demnach dĂŒrfte das deutsche Wirtschaftswachstum nicht nur in diesem Jahr, sondern auch 2026 und 2027 unter dem Schnitt anderer IndustrielĂ€nder liegen. Das Ifo-Institut und das Institut fĂŒr Schweizer Wirtschaftspolitik befragten fĂŒr ihren vierteljĂ€hrlichen "Economic Experts Survey" im Dezember knapp 1.400 Volkswirte, Wissenschaftler und weitere Experten in 125 LĂ€ndern.
Eurozone: Sentix-Konjunkturindex zeigt trotz US-Zollpolitik mehr Zuversicht
LIMBURG - Die wirtschaftlichen Perspektiven im Euroraum haben sich stÀrker als erwartet verbessert. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Februar um 5,0 Punkte auf minus 12,7 Punkte, teilte Sentix am Montag in Limburg mit. Analysten hatten im Schnitt eine nur leichte Verbesserung auf minus 16,5 Punkte erwartet.
Banken: Immobilienpreise steigen - aber kein neuer Boom
FRANKFURT - ImmobilienkĂ€ufer mĂŒssen wieder tiefer in die Tasche greifen, aus Sicht von Banken aber vorerst keine rasanten Preisanstiege fĂŒrchten. Im vierten Quartal 2024 waren HĂ€user und Wohnungen im Schnitt 2,1 Prozent teurer als im Vorjahreszeitraum, zeigen neue Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP). Gemessen am dritten Quartal stiegen die Preise um 0,7 Prozent.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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