ROUNDUP, Trump

Trump berÀt sich mit Republikanern in Washington

13.06.2024 - 20:28:33

Ex-PrĂ€sident Donald Trump ist das erste Mal seit der ErstĂŒrmung des Kapitols durch seine AnhĂ€nger selbst im Parlamentsviertel des US-Kongresses unterwegs.

In der Hauptstadt Washington traf sich der republikanische PrĂ€sidentschaftsanwĂ€rter am Donnerstag mit Parteikollegen, um gemeinsam die politische Linie festzulegen. Trump sagte nach den Treffen mit Senatoren und Abgeordneten seiner Partei, dass es eine "große Einigkeit" gebe und alle einen gesunden Menschenverstand hĂ€tten. Danach wiederholte Trump seine ĂŒblichen WahlkampfsprĂŒche und rief die Menschen im Land dazu auf, bei der PrĂ€sidentenwahl ihre Stimme abzugeben.

Vor der Ankunft Trumps hatte der texanische Senator John Cornyn betont, es wĂ€re gut, "wenn alle vom selben Notenblatt singen". Die radikale republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene nach einem Treffen mit dem 77-JĂ€hrigen: "Er war wirklich liebenswĂŒrdig, lustig und hat SpĂ€ĂŸe gemacht." Die Treffen fanden in GebĂ€uden der republikanischen Partei unweit des Kapitols statt. Trump will nach der PrĂ€sidentenwahl im November wieder ins Weiße Haus einziehen. Beim Parteitag der Republikaner im Juli dĂŒrfte er offiziell zum PrĂ€sidentschaftskandidaten seiner Partei gekĂŒrt werden.

Trumps AnhĂ€nger hatten am 6. Januar 2021 den Parlamentssitz gestĂŒrmt. Der Kongress bestĂ€tigte damals formal den Sieg des Demokraten Joe Biden bei der PrĂ€sidentenwahl. Trump wiegelte seine AnhĂ€nger bei einer Rede mit der Behauptung auf, er sei durch massiven Betrug um den Wahlsieg gebracht worden. Infolge der Krawalle kamen fĂŒnf Menschen ums Leben. Bis heute erkennt der Republikaner seine Niederlage gegen Biden nicht an.

Trump war damals selbst nicht im US-Kapitol. Er verfolgte die Ereignisse Zeugenaussagen zufolge vom Weißen Haus aus im Fernsehen. Es ist aber nicht das erste Mal, dass Trump nach dem Ende seiner PrĂ€sidentschaft wieder in der US-Hauptstadt ist. Er musste zum Beispiel persönlich zur Anklageverlesung im Verfahren gegen ihn wegen versuchten Wahlbetrugs vor Gericht in Washington erscheinen.

@ dpa.de

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