dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 10.06.2025 - 17.00 Uhr
10.06.2025 - 17:06:43EZB-Rat Vujcic: Notenbank soll mit Zinssenkung bis September warten
FRANKFURT - Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) hat nach EinschĂ€tzung des Ratsmitglieds Boris Vujcic keine Eile mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung. Die Notenbank sollte mindestens bis September warten, um eine eingehende Diskussion ĂŒber eine ZinsĂ€nderung zu fĂŒhren, sagte der kroatische Zentralbankchef am Dienstag dem Fernsehsender Bloomberg Television. "Wir sind der Meinung, dass wir uns jetzt in einer sehr guten Position befinden", meinte der Notenbanker.
Eurozone: Sentix-Konjunkturindex steigt auf höchsten Stand seit einem Jahr
LIMBURG - In der Eurozone hat die EinschÀtzung von Finanzmarktexperten zur Konjunktur in der Eurozone den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg im Juni auf plus 0,2 Punkte, von zuvor minus 8,1 Punkten, wie Sentix am Dienstag in Limburg mitteilte. Es ist der zweite Anstieg in Folge und der höchste Wert seit Juni 2024.
ROUNDUP 2: Demos gegen Trumps Einwanderungspolitik weiten sich aus
LOS ANGELES/WASHINGTON - Die Proteste in den USA gegen die umstrittene Einwanderungspolitik von PrĂ€sident Donald Trump weiten sich aus. Nach den Demonstrationen in Los Angeles mit Hunderten Teilnehmern gingen auch in San Francisco Menschen auf die StraĂe. Nach Angaben der dortigen Polizei protestierten "Tausende Menschen" am Montag (Ortszeit) ĂŒberwiegend friedlich. Lediglich am Abend sei es zu kleineren ZwischenfĂ€llen gekommen.
Wirtschaftsforscher: Weniger Firmenpleiten
HALLE - Das Leibniz-Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sieht eine rĂŒcklĂ€ufige Zahl von Unternehmens-Insolvenzen, nachdem im April der höchste Wert seit 20 Jahren erreicht worden war. Im Mai habe es 1.478 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland gegeben, teilte das IWH mit. Das seien 9 Prozent weniger als im Vormonat, aber 17 Prozent mehr als im Mai 2024. In diesem Mai wurden laut IWH insbesondere in den Branchen Bau, Handel sowie im verarbeitenden Gewerbe hohe Insolvenzzahlen verzeichnet.
Union gegen Erhöhung von KassenbeitrĂ€gen fĂŒr Gutverdiener
BERLIN - Die Unionsfraktion hat einen SPD-VorstoĂ fĂŒr höhere KrankenkassenbeitrĂ€ge fĂŒr Gutverdiener zurĂŒckgewiesen. "Dadurch wird Arbeit und Leistung unnötig verteuert und es schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte der fĂŒr Gesundheitspolitik zustĂ€ndige stellvertretende Unionsfraktionschef Albert Stegemann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.
Staatsmedien: China und USA sprechen in London weiter
LONDON/PEKING - China und die USA verhandeln nach Angaben chinesischer Staatsmedien heute in London weiter, um ihren Handelsstreit zu beenden. Das geht aus einem Socia-Media-Account des chinesischen Staatsfernsehen hervor. Eine genaue Uhrzeit wurde nicht genannt. Laut weiteren Medienberichten unter Berufung auf US-Beamte wird die Fortsetzung am Vormittag (Ortszeit London) erwartet.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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