Deutschland, WeihnachtsgebÀck

Deutschland: So manches WeihnachtsgebÀck ist billiger geworden

05.12.2024 - 11:25:42

Gute Nachrichten fĂŒr alle Freunde selbstgebackener WeihnachtsplĂ€tzchen und Lebkuchen: Die zuletzt wieder gestiegene Inflation geht an der WeihnachtsbĂ€ckerei weitgehend vorbei.

Darauf deuten Berechnungen des Bayerischen Landesamts fĂŒr Statistik anhand von Lebensmittelpreisen und klassischen Rezepten hin. Sie beruhen zwar auf bayerischen Preisdaten, in den anderen BundeslĂ€ndern sind aber Ă€hnliche Entwicklungen zu erwarten.

Mit Butter, die um knapp 44 Prozent teurer geworden ist und Zucker, der rund ein Viertel gĂŒnstiger wurde, haben sich zwei klassische PlĂ€tzchenzutaten binnen Jahresfrist gegenlĂ€ufig entwickelt. Mehl wurde leicht billiger.

Was das fĂŒr die WeihnachtsbĂ€ckerei bedeutet, kommt auf die GebĂ€ckart und natĂŒrlich das genaue Rezept an. Die von den bayerischen Statistikern durchgerechneten Zutatenlisten ergaben dabei deutlich niedrigere Kosten fĂŒr Zimtsterne, die knapp 7 Prozent billiger wurden.

Bei Elisenlebkuchen kam es auf die Glasur an: Mit Zuckerguss gaben sie gut 10 Prozent nach, mit Schokoguss nur knapp 3. Die deutlich butterlastigeren Vanillekipferl verteuerten sich dagegen um 1,9 Prozent, Spitzbuben - doppelstöckige PlÀtzchen mit Marmelade - um 1,5 Prozent und Quarkstollen um 1,4 Prozent.

Auch die GetrĂ€nke zum PlĂ€tzchen sind teilweise billiger geworden. Selbstgemachter GlĂŒhwein ist den Berechnungen zufolge 3,7 Prozent gĂŒnstiger, selbstgemachter Kinderpunsch dagegen um 1,5 Prozent teurer.

@ dpa.de