KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.12.2024 - 17.00 Uhr

17.12.2024 - 17:05:36

Ifo-GeschĂ€ftsklima fĂ€llt auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember weiter verschlechtert.

ROUNDUP: Ifo-GeschÀftsklima fÀllt auf den niedrigsten Stand seit Mai 2020

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Dezember weiter verschlechtert. Das Ifo-GeschĂ€ftsklima fiel um 0,9 Punkte auf 84,7 ZĂ€hler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in MĂŒnchen mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020 - also seit Beginn der Corona-Pandemie. Volkswirte hatten mit wenig verĂ€nderten 85,5 Punkten gerechnet.

ROUNDUP/ Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen verbessern sich leicht

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember etwas aufgehellt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW stieg gegenĂŒber dem Vormonat um 8,3 Punkte auf 15,7 Punkte, wie das Zentrum fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Es ist der höchste Stand seit August. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten RĂŒckgang auf 6,9 Punkten gerechnet.

USA: Industrieproduktion sinkt ĂŒberraschend

WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion im November unerwartet gefallen. GegenĂŒber dem Vormonat ging die Gesamtproduktion um 0,1 Prozent zurĂŒck, wie die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Es ist der dritte RĂŒckgang in Folge. Die Fed fĂŒhrte dies auf eine schwĂ€chere Produktion bei den Versorgern und im Bergbau zurĂŒck.

USA: EinzelhandelsumsÀtze steigen etwas stÀrker als erwartet

WASHINGTON - Die EinzelhandelsumsÀtze in den USA sind im November stÀrker gestiegen als erwartet. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet.

Merz weist Kritik wegen Wahlprogramm-Finanzierung zurĂŒck

BERLIN - Unionskanzlerkandidat und CDU-Chef Friedrich Merz und der CSU-Vorsitzende Markus Söder haben Kritik zurĂŒckgewiesen, die vielen Entlastungsversprechen im Unions-Wahlprogramm seien nicht finanziert.

Verhandlung um Bargeld-Versorgung begonnen

FRANKFURT - Ob Bargeld zu Weihnachten an den Automaten knapp werden könnte, entscheidet sich bei einer Tarifverhandlung in Frankfurt. Am Flughafen sind die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber des deutschen Geld- und Werttransports zusammengekommen, um ĂŒber die Arbeitsbedingungen von rund 10.000 Geldboten zu sprechen. FĂŒr den Fall eines Scheiterns droht Verdi mit einem mehrtĂ€gigen Streik, der bereits an diesem Mittwoch (18. Dezember) beginnen könnte.

Umfrage: Im Homeoffice zufriedener und weniger gestresst

MÜNCHEN - Die Deutschen arbeiten weniger im Homeoffice - aber wer es tut, ist weniger gestresst und mit seiner Arbeit zufriedener. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des zur Bayerischen Akademie der Wissenschaften gehörenden Instituts fĂŒr Digitale Transformation (BIDT) unter 1.922 ErwerbstĂ€tigen im Oktober.

EZB-Aufsicht mahnt GeldhÀuser zu erhöhter Wachsamkeit

FRANKFURT - Die EZB-Bankenaufsicht fordert Geldinstitute trotz insgesamt solider Krisenpuffer und zuletzt sprudelnder Gewinne zur Vorsicht auf. "Mit Blick auf die Zukunft erfordern die sich abschwÀchenden makroökonomischen Aussichten und die strukturellen VerÀnderungen in der Wirtschaft erhöhte Wachsamkeit", mahnen die Bankenaufseher der EuropÀischen Zentralbank (EZB).

Konsumenten werden sparsamer

MÜNCHEN - Die Verbraucher in Deutschland wollen nach einer reprĂ€sentativen Umfrage der Unternehmensberatung Alix-Partners nĂ€chstes Jahr noch stĂ€rker auf nicht notwendige EinkĂ€ufe verzichten. 35 Prozent der Befragten wollen vor allem bei Freizeit-, Elektronik- und Baumarktartikeln stĂ€rker sparen, 37 Prozent planen, weniger fĂŒr Unterhaltung außerhalb des Hauses auszugeben, 54 Prozent wollen hĂ€ufiger zu Hause statt in Restaurants essen. Dagegen wĂŒrde jeder Vierte seine Ausgaben fĂŒr Reisen und Urlaube im kommenden Jahr erhöhen.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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