dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 30.05.2025 - 17.00 Uhr
30.05.2025 - 17:05:00ROUNDUP: Inflation in Deutschland verharrt bei 2,1 Prozent
WIESBADEN - Die Teuerungsrate in Deutschland verharrt bei 2,1 Prozent. Diesen Wert fĂŒr Mai hat das Statistische Bundesamt anhand vorlĂ€ufiger Daten zur Inflation errechnet. Auch im April hatte die Inflationsrate bei 2,1 Prozent gelegen. Der Auswertung zufolge sind aktuell die Lebensmittel ĂŒberdurchschnittlich im Preis gestiegen, wĂ€hrend die Verbraucher fĂŒr Energie erneut weniger hinlegen mussten als vor einem Jahr.
USA: Michigan-Konsumklima bleibt stabil
MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Mai ĂŒberraschend nicht weiter eingetrĂŒbt sondern stabilisiert. Das von der UniversitĂ€t Michigan erhobene Konsumklima lag wie im Vormonat bei 52,2 Punkten, wie die UniversitĂ€t am Freitag nach einer zweiten SchĂ€tzung mitteilte. In einer ersten SchĂ€tzung war noch ein RĂŒckgang auf 50,8 Punkte ermittelt. Volkswirte hatten mit einer weniger deutlichen Anpassung auf 51,5 Punkte gerechnet. Zuvor war das Konsumklima vier Monat in Folge gefallen.
Trump wirft China Verletzung von Handelsvereinbarung vor
WASHINGTON - US-PrÀsident Donald Trump wirft China vor, sich nicht an eine Vereinbarung mit den USA im laufenden Handelsstreit zu halten. Vor wenigen Wochen habe es eine gute Nachricht gegeben: Er habe mit China einen "schnellen Deal" geschlossen, der dem Land wirtschaftlich geholfen hÀtte, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Alle seien damit zufrieden gewesen.
EU-Verhandler: Einigung mit USA muss dauerhaft sein
WASHINGTON/BRĂSSEL - Die EuropĂ€ische Union pocht darauf, dass im Handelskonflikt mit der US-Regierung eine mögliche Einigung dauerhaft bestehen bleibt. "Wenn wir zu einer Vereinbarung kommen, darf es nicht sein, dass wenige Tage spĂ€ter neue Zölle verhĂ€ngt werden", sagte der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange, im Deutschlandfunk. Sollte eine stabile Lösung nicht möglich sein, sei die EU bereit, Gegenzölle zu verhĂ€ngen. "Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und nicht erpressen", sagte der EU-Verhandler.
ROUNDUP/IAB-Studie: Tarifflucht der Betriebe setzt sich fort
NĂRNBERG - Die Bindung an Tarife verliert in den Unternehmen in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Nur noch weniger als die HĂ€lfte aller BeschĂ€ftigten arbeiten in Betrieben, die entweder einem Branchen- oder einem Haustarifvertrag des jeweiligen Unternehmens unterliegen, ermittelte das NĂŒrnberger Institut fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in seinem Betriebspanel.
USA: Einkommen steigen stÀrker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind im April die Einkommen stÀrker als erwartet gestiegen. Zum Vormonat legten sie um 0,8 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. Die Konsumausgaben stiegen um 0,2 Prozent. Dies war so erwartet worden.
Zollstreit: Deutsche Wirtschaft setzt auf Verhandlungen
BERLIN - Im handelspolitischen Konflikt mit den USA setzt die deutsche Wirtschaft auf Verhandlungen. "Der Rechtsstreit um die Zollpolitik in den USA vergröĂert die allgemeine Unsicherheit fĂŒr Unternehmen, freien Handel und globale Lieferketten einmal mehr", sagte Wolfgang Niedermark, Mitglied der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Eurozone: Wachstum der Geldmenge beschleunigt stÀrker als erwartet
FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im April stÀrker als erwartet beschleunigt. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 3,9 Prozent, wie die EuropÀische Zentralbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 3,7 Prozent erwartet. Im Vormonat war die Geldmenge um revidierte 3,7 (zunÀchst +3,6) Prozent gewachsen.
ROUNDUP/Deutschland: Umsatz im Einzelhandel gesunken
WIESBADEN - Im deutschen Einzelhandel sind die UmsĂ€tze im April im Vergleich zum MĂ€rz zurĂŒckgegangen. Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte wie das OstergeschĂ€ft lagen die Erlöse 1,2 Prozent unter dem Wert des Vormonats, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Zu unverĂ€nderten Preisen (real) lag der RĂŒckgang bei 1,1 Prozent.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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