Weizen

Landwirtschaftliche NutzflĂ€che fĂŒr Wintergetreide bleibt weitgehend konstant

21.12.2020 - 09:25:54

Deutsche Landwirte setzen weiterhin auf den Anbau von Wintergetreide als der populÀrsten Getreidesorte.

Die AnbauflĂ€che von Wintergetreide hat in der Saison 2020/21im Vorjahresvergleich um ein Prozent zugenommen und betrĂ€gt aktuell 5,1 Millionen Hektar wie das Statistische Bundesamt berichtet. Damit bleibt Wintergetreide die beliebteste Getreidesorte bei deutschen Landwirten. Wintergetreide umfasst die Sorten Winterweizen, Wintergerste, Roggen und Wintermengengetreide und wird im Herbst ausgesĂ€t. Mit Triticale, einer ZĂŒchtung aus Roggen und Weizen, und Winterraps haben sich auch neue Getreidearten etabliert.
Dabei vergrĂ¶ĂŸerte sich die AnbauflĂ€che von Winterweizen und Winterraps um 3 Prozent. Auch bei Roggen und Wintermengengetreide nahm die NutzflĂ€che um 2 Prozent zu. Dagegen verringerte sich die AussaatflĂ€che fĂŒr Wintergerste um 2 Prozent. Die grĂ¶ĂŸte Bedeutung nimmt weiterhin mit klarem Abstand Winterweizen ein, gefolgt Wintergerste sowie Roggen und Wintermengengetreide. In absoluten Zahlen stieg die AnbauflĂ€che bei Winterweizen von 2,76 Millionen Hektar auf aktuell 2,83 Millionen Hektar. Dabei zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. WĂ€hrend in Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen die NutzflĂ€che deutlich zulegte, wurden in Mecklenburg-Vorpommern und ThĂŒringen ein RĂŒckgang verzeichnet. Mit 19.400 Hektar ist der Zuwachs an AnbauflĂ€che in Schleswig-Holstein am ausgeprĂ€gtesten. In Mecklenburg-Vorpommern sank die NutzflĂ€che um 6.100 Hektar und in ThĂŒringen um 3.700 Hektar. Mit 1,28 Millionen Hektar hĂ€lt Wintergerste den zweiten Platz unter den Wintergetreiden. Allerdings verringerte sich die AussaatflĂ€che um 32.000 Hektar auf aktuell 1,28 Millionen Hektar. Winterraps befindet sich weiterhin auf dem Vormarsch und liegt mit einer FlĂ€che von 978.400 Hektar auf dem dritten Rang. Im Vorjahresvergleich ist damit ein Zuwachs von 24.900 Hektar zu vermelden. Bei Roggen und Wintermengengetreide betrĂ€gt die AnbauflĂ€che derzeit 646.200 Hektar und damit 12.700 Hektar mehr als vor einem Jahr. Das Statistische Bundesamt konnte fĂŒr das Hybridgetreide Triticale eine AnbauflĂ€che von insgesamt 341.400 Hektar verzeichnen. Die AnbauflĂ€che bleibt damit weitgehend konstant.

 

Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix

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