Deutschland, Rheinland-Pfalz

Wettbewerbsdruck: BASF setzt im ersten Quartal weniger um

30.04.2026 - 09:34:29 | dpa.de

Niedrigere Preise und der Dollarkurs belasten den Dax-Konzern. Trotzdem gibt es für die Aktionäre eine gute Nachricht.

Weltgrößter Chemiekonzern BASF: Niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte belasten. (Archivbild) - Foto: Johannes Neudecker/dpa
Weltgrößter Chemiekonzern BASF: Niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte belasten. (Archivbild) - Foto: Johannes Neudecker/dpa

Der Chemiekonzern BASF hat auch im ersten Quartal den Wettbewerbsdruck zu spüren bekommen. Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende März im Jahresvergleich um drei Prozent auf 16 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern vor seiner Hauptversammlung mitteilte. Zwar stiegen die verkauften Mengen leicht. Doch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, belasteten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen ging um knapp sechs Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zurück. «Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100 Millionen Euro hätte das Ebitda vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht», sagte Finanzvorstand Dirk Elvermann laut Mitteilung.

Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp 15 Prozent auf 927 Millionen Euro. Dies hängt mit Dividendenzahlungen von der Beteiligung von Wintershall Dea zusammen. Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund des geplanten Verkaufs der Fahrzeug- und Reparaturlacke an den Investor Carlyle angepasst. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand um Unternehmenschef Markus Kamieth.

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