Parteien in Berlin wollen VorgesprÀche fortsetzen
Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 14:55 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas teilten die drei Parteien nach einem zweiten sogenannten VorgesprĂ€ch in einer kurzen ErklĂ€rung mit, ohne Details zu nennen. Man habe zwei intensive VorgesprĂ€che gefĂŒhrt, hieĂ es lediglich. "In der kommenden Woche werden wir die aktuellen GesprĂ€che zu einem Ergebnis fĂŒhren."
Am vergangenen Donnerstag hatten Spitzenpolitiker der drei Parteien ihr erstes VorgesprĂ€ch gefĂŒhrt. Als Ziel dieses vergleichsweise ungewöhnlichen Formats wurde eine VerstĂ€ndigung zu dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus, zum Umgang mit Rassismus und organisierter KriminalitĂ€t genannt.
GrĂŒne und SPD hatten dies zur Voraussetzung fĂŒr SondierungsgesprĂ€che gemacht. Hintergrund sind mehrere VorfĂ€lle bei der Linken als Wahlsieger, die Besorgnis auch bei den potenziellen Koalitionspartnern ausgelöst haben.
Offene Fragen
Wie und wann es nĂ€chste Woche nun konkret weitergeht, ist offen. Angaben dazu machten die Parteien nicht und verwiesen darauf, dass Vertraulichkeit vereinbart worden sei. Die aus gerade mal drei SĂ€tzen bestehende ErklĂ€rung lĂ€sst sich so lesen, dass sich die drei potenziellen Partner auf einem guten Weg sehen und womöglich gewillt sind, nach den VorgesprĂ€chen Sondierungen ĂŒber eine Regierungsbildung aufzunehmen.
SondierungsgesprĂ€che sind auch noch keine Koalitionsverhandlungen. Vielmehr stecken die Beteiligten dabei ab, welche Punkte ihnen besonders wichtig sind und ob Koalitionsverhandlungen ĂŒberhaupt erfolgversprechend wĂ€ren. Solche GesprĂ€che können auch scheitern.
