dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 14.03.2024 - 17.00 Uhr
14.03.2024 - 17:05:03 | dpa.deUSA: Erzeugerpreise steigen deutlich stÀrker als erwartet
WASHINGTON - In den USA ist der Preisauftrieb auf Unternehmensebene im Februar deutlich stÀrker ausgefallen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Produzentenpreise um 1,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine Jahresrate von lediglich 1,1 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte die Rate 1,0 Prozent betragen.
USA: ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe sinken ĂŒberraschend
WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen ErstantrÀge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet gesunken. In der vergangenen Woche sank die Zahl der HilfsantrÀge um 1000 auf 209 000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 218 000 AntrÀgen gerechnet.
USA: Umsatz im Einzelhandel steigt weniger als erwartet
WASHINGTON - Die UmsĂ€tze des Einzelhandels in den USA sind im Februar weniger gestiegen als erwartet. Die Erlöse kletterten im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet. Der RĂŒckgang im Januar fiel mit 1,1 Prozent stĂ€rker aus als zunĂ€chst ermittelt.
ROUNDUP/Ifo: Stimmung im Wohnungsbau dĂŒster wie nie
MĂNCHEN - Die Wohnungsbauunternehmen in Deutschland haben laut Ifo-GeschĂ€ftsklimaindex noch nie so pessimistisch in die Zukunft geblickt wie derzeit. Der Indikator fĂŒr den Wohnungsbau des MĂŒnchner Instituts fiel im Februar auf minus 61,9 Punkte, nach minus 60,7 im Januar. Auch das war schon ein Tiefstand gewesen, der nun noch einmal ĂŒbertroffen wurde. "Der Wohnungsbau sieht derzeit nirgendwo einen Hoffnungsschimmer", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, am Donnerstag. Viele Unternehmen klagen demnach sowohl ĂŒber fehlende NeuauftrĂ€ge als auch ĂŒber Stornierungen bereits geplanter Projekte.
ROUNDUP: Inflationsschock: GroĂe Mehrheit der TarifbeschĂ€ftigten erhĂ€lt PrĂ€mie
WIESBADEN - Die groĂe Mehrheit der TarifbeschĂ€ftigten in Deutschland profitiert von einer Sonderzahlung zur DĂ€mpfung des Inflationsschocks. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag haben seit Oktober 2022 mehr als drei Viertel (77,9 Prozent) die InflationsausgleichsprĂ€mie erhalten oder werden die steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung laut Tarifvertrag noch bis Jahresende 2024 bekommen. Die durchschnittliche Summe liegt pro Person bislang bei 2761 Euro. Wie viele der tariflosen Arbeitgeber die PrĂ€mie zahlen und in welcher Höhe, geht aus den Daten nicht hervor.
Griechenlands Notenbankchef Stournaras fĂŒr zwei EZB-Lockerungen vor Sommerpause
FRANKFURT - Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) sollte ihre straffe Geldpolitik nach Meinung von Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras bis zum Sommer zweimal lockern. "Wir mĂŒssen bald damit beginnen, die Zinsen zu senken, damit unsere Geldpolitik nicht zu restriktiv wird", sagte Stournaras am Donnerstag der Nachrichtenagentur Bloomberg. Es sei angemessen, vor der Sommerpause zwei Zinssenkungen vorzunehmen. Im Gesamtjahr erscheinen ihm vier Schritte "vernĂŒnftig".
AuslÀndische Firmen investieren laut Studie so wenig wie lange nicht
KĂLN - AuslĂ€ndische Unternehmen investieren in Deutschland so wenig wie schon lange nicht mehr. Das geht aus einer Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Höhe der Direktinvestitionen aus dem Ausland lag 2023 demnach bei etwa 22 Milliarden Euro, weniger war es zuletzt vor zehn Jahren. Zum Vergleich: 2018 und 2020 waren durch Investitionen auslĂ€ndischer Firmen noch jeweils rund 140 Milliarden Euro nach Deutschland geflossen.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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