dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 16.02.2024 - 17.00 Uhr
16.02.2024 - 17:05:04USA: Erzeugerpreise steigen stÀrker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise zu Beginn des Jahres stÀrker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat kletterten sie im Januar um 0,9 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine Jahresrate von nur 0,6 Prozent erwartet. Im Dezember hatte die Rate noch bei 1,0 Prozent gelegen.
USA: Michigan-Konsumklima hellt sich erneut auf
MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar erneut verbessert. Das von der UniversitÀt Michigan erhobene Konsumklima stieg zum Vormonat um 0,6 Punkte auf 79,6 ZÀhler, wie die UniversitÀt am Freitag nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Es ist der höchste Wert seit Mitte 2021. Analysten hatten im Schnitt mit 80,0 Punkten gerechnet. Die Erwartungen der Verbraucher hellten sich auf, die Bewertung der Lage verschlechterte sich etwas.
Haushalte verbrauchten 2023 weniger Energie
BONN - Die Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr 5,3 Prozent weniger Strom und 5,6 Prozent weniger Erdgas verbraucht als 2022. Dies teilte die Bundesnetzagentur am Freitag in Bonn mit. Sie bestÀtigte damit einen Bericht des "Spiegel". Die Behörde schÀtzt den Wert der nicht aufgewendeten Gas- und Strommengen auf zusammengenommen knapp 5,3 Milliarden Euro.
USA: Baubeginne sinken deutlich - Genehmigungen geben etwas nach
WASHINGTON - Die Bauwirtschaft in den USA hat sich im Januar deutlich schwÀcher entwickelt als erwartet. Die Zahl der neu begonnenen Wohnungsbauten sank im Monatsvergleich um 14,8 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine Stagnation erwartet.
BrĂŒssel billigt vier Milliarden Euro fĂŒr Klima-Umbau der Industrie
BRĂSSEL - Die EU-Kommission hat Staatsbeihilfen in Höhe von vier Milliarden Euro fĂŒr den klimafreundlichen Wandel der deutschen Industrie gebilligt. Zielgruppe sind Unternehmen, die dem EU-Emissionshandel unterliegen, bei dem Akteure Rechte zum AusstoĂ von Treibhausgasen nachweisen mĂŒssen - also Betriebe etwa aus der Chemie-, Metall-, Glas- oder Papierindustrie, wie die BrĂŒsseler Behörde am Freitag mitteilte.
Scholz erbittet von US-Kongress Freigabe von Milliarden fĂŒr Ukraine
BERLIN - Bundeskanzler Olaf Scholz hat den US-Kongress aufgerufen, die Blockade neuer Hilfsgelder fĂŒr die Ukraine aufzugeben. Er appelliere an den Kongress, "die notwendigen BeschlĂŒsse zuzulassen, um die UnterstĂŒtzung sicherzustellen", sagte der SPD-Politiker am Freitag in seiner Rede zur neuen Sicherheitsvereinbarung zwischen Deutschland und der Ukraine in Berlin.
EZB-Direktorin Schnabel gegen rasche Zinssenkung
FLORENZ - Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) sollte ihre Geldpolitik aus Sicht der deutschen Direktorin Isabel Schnabel nicht voreilig lockern. Die Ausrichtung der Notenbank mĂŒsse straff bleiben, bis man zuversichtlich sein könne, dass die Inflation nachhaltig auf das EZB-Ziel von zwei Prozent falle, sagte Schnabel am Freitag in Florenz. Sie Ă€uĂerte sich damit Ă€hnlich wie EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde einen Tag zuvor.
Frankreichs Notenbankchef warnt vor Risiken einer zu spÀten EZB-Zinssenkung
BRĂSSEL - Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau hat vor den Folgen einer zu spĂ€ten Zinssenkung in der Eurozone gewarnt. In einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der belgischen Zeitung "L?Echo" machte Villeroy deutlich, dass die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) die Zinsen im Jahresverlauf senken werde. Dabei ist seiner EinschĂ€tzung nach das Risiko, zu spĂ€t zu handeln "mindestens" so groĂ, wie verfrĂŒht zu handeln.
Spaniens Notenbankchef de Cos gegen rasche EZB-Zinssenkung
MADRID - Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) sollte ihre Geldpolitik nach Ansicht von Spaniens Notenbankchef Pablo Hernandez de Cos nicht zu schnell lockern. Die Zuversicht, dass sich die Inflation weiter verlangsamen und dem Zwei-Prozent-Ziel annĂ€here, spreche dafĂŒr, dass der nĂ€chste Zinsschritt eine Reduzierung sei, sagte de Cos am Freitag in Madrid. "Wir sagen nicht genau, wann es passieren wird, ich denke aber, dafĂŒr bleibt noch etwas Zeit."
GroĂbritannien: Einzelhandel mit starkem Jahresauftakt
LONDON - Der britische Einzelhandel ist mit einem unerwartet starken Umsatzwachstum in das Jahr gestartet. Im Januar legten die Erlöse im Monatsvergleich um 3,4 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Dies ist der stÀrkste Anstieg seit April 2021. Analysten waren im Schnitt mit 1,5 Prozent von einem deutlich moderateren Anstieg ausgegangen.
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