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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 01.04.2025 - 17.00 Uhr

01.04.2025 - 17:06:54

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex fĂŒr die Industrie sinkt stĂ€rker als erwartetTEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im MĂ€rz stĂ€rker als erwartet eingetrĂŒbt.

USA: ISM-Einkaufsmanagerindex fĂŒr die Industrie sinkt stĂ€rker als erwartet

TEMPE - Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im MĂ€rz stĂ€rker als erwartet eingetrĂŒbt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 1,3 Punkte auf 49,0 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Dienstag in Tempe mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem RĂŒckgang auf 49,5 Punkte gerechnet.

ROUNDUP: Inflation in der Eurozone schwÀcht sich weiter ab

LUXEMBURG/FRANKFURT - Kurz vor dem Zinsentscheid der EuropĂ€ischen Zentralbank schwĂ€cht sich die Inflation in der Eurozone ab. Die Teuerungsrate ging im MĂ€rz auf 2,2 Prozent zurĂŒck nach 2,3 Prozent im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Es ist schon der zweite RĂŒckgang der Teuerung in Folge.

ROUNDUP/Eurozone: Industriestimmung verbessert sich dritten Monat in Folge

LONDON - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im MĂ€rz weiter verbessert. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (PMI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Punkte auf 48,6 Punkte, wie S&P am Dienstag in London nach einer zweiten Umfrage mitteilte. Es ist der dritte Anstieg des Stimmungsindikators in Folge. Allerdings wurde die erste SchĂ€tzung von 48,7 Punkten geringfĂŒgig nach unten revidiert.

Eurozone: Arbeitslosenquote fÀllt auf Rekordtief

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosenquote im Februar auf ein Rekordtief gefallen. Sie sank in den 20 Euro-Staaten auf 6,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Seit der EinfĂŒhrung des Euro im Jahr 1999 hatte die Quote nicht niedriger gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt eine unverĂ€nderte Quote von 6,2 Prozent erwartet. Im entsprechenden Vorjahresmonat hatte sie noch bei 6,5 Prozent gelegen.

ROUNDUP: Habeck auf Hannover Messe: Europa muss Ellenbogen ausfahren

HANNOVER - Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht dem Ende seiner Amtszeit mit Wehmut entgegen. "Ein bisschen Abschiedsschmerz ist ja dabei", sagte er auf Hannover Messe. "Weil es wohl erst mal meine letzte Hannover-Messe sein wird", sagte der GrĂŒnen-Politiker mit Blick auf das bevorstehende Ende seiner Amtszeit nach der verlorenen Bundestagswahl im Februar.

ROUNDUP 2/DGB-Chefin: Keine Rechentricks bei der Rente

BERLIN - DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnt vor "Rechentricks" bei der Sicherung des Rentenniveaus. "Wer herzzerreißende Worte fĂŒr die Anerkennung der Leistungen aller MĂŒtter findet, sollte nicht zugleich eine RentenkĂŒrzung fĂŒr alle zukĂŒnftigen Rentnerinnen und Rentner vorschlagen", sagte Fahimi der Deutschen Presse-Agentur. Auch die amtierende Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek kĂŒndigte Widerstand gegen Einschnitte bei der Rente an.

Schweizer sperren mehr russische Vermögenswerte

BERN - Die Schweiz hat zusĂ€tzliche russische Vermögenswerte gesperrt. Der Wert liege aktuell bei 7,4 Milliarden Franken (7,75 Mrd. Euro), um 1,6 Milliarden Franken mehr als vor einem Jahr, teilte das Staatssekretariat fĂŒr Wirtschaft mit.

Von der Leyen: Neue US-Zölle werden Pharmaindustrie treffen

STRASSBURG - Die USA werden nach Angaben von EU-KommissionsprÀsidentin Ursula von der Leyen auch Sonderzölle auf die Einfuhr von Halbleitern, Pharmazeutika und Holz erheben.

Ukraine erhÀlt 3,5 Milliarden Euro von der EU

KIEW - Die Ukraine hat weitere 3,5 Milliarden Euro von der EuropĂ€ischen Union erhalten. "Diese Gelder helfen uns, die makroökonomische StabilitĂ€t zu erhalten", schrieb MinisterprĂ€sident Denys Schmyhal bei Telegram. Einer Mitteilung zufolge handelt es sich bei der Überweisung um 3,1 Milliarden Euro an ermĂ€ĂŸigten Krediten, 400 Millionen Euro sind ZuschĂŒsse. Die Tranche sei Teil des bis 2027 geplanten UnterstĂŒtzungsprogramms Ukraine Facility ĂŒber insgesamt 50 Milliarden Euro. 2024 hatte die Ukraine daraus bereits 16 Milliarden Euro erhalten.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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