KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.02.2025 - 17.15 Uhr

19.02.2025 - 17:20:05

USA wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands - Zölle im FokusWIESBADEN/BERLIN/WASHINGTON - Erstmals seit 2015 sind die USA wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands - doch wie geht es weiter im GeschÀft mit den Vereinigten Staaten? Zölle auf Stahl und Aluminium hat US-PrÀsident Donald Trump bereits auf den Weg gebracht.

ROUNDUP 2: USA wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands - Zölle im Fokus

WIESBADEN/BERLIN/WASHINGTON - Erstmals seit 2015 sind die USA wieder wichtigster Handelspartner Deutschlands - doch wie geht es weiter im GeschÀft mit den Vereinigten Staaten? Zölle auf Stahl und Aluminium hat US-PrÀsident Donald Trump bereits auf den Weg gebracht. Nun droht der Republikaner, auch Einfuhren von Autos in die USA deutlich zu verteuern. Das könnte die ohnehin kriselnde deutsche Automobilindustrie hart treffen.

Finanzausgleich: Hessen drittgrĂ¶ĂŸter Zahler

BERLIN/MÜNCHEN - Im Zuge des LĂ€nderfinanzausgleichs sind 2024 rund 18,65 Milliarden Euro in Deutschland umverteilt worden. GrĂ¶ĂŸter Einzahler war wieder einmal Bayern, der Freistaat stemmt mit rund 9,77 Milliarden Euro 52 Prozent des Gesamtvolumens und zahlt damit im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr ein. Hessen liegt auf Platz drei der GeberlĂ€nder (3,73 Milliarden Euro). Mehr als zwei Drittel des Geldes, 13,92 Milliarden Euro, fließen nach Ostdeutschland. Dies geht aus einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums hervor, welche der Deutschen Presse-Agentur in MĂŒnchen vorliegt.

Weitere europÀische LÀnder beraten zur Ukraine

PARIS - Zahlreiche europĂ€ische LĂ€nder und Kanada wollen sich weiter zur Ukraine abstimmen. Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron lud dafĂŒr zu einer informellen Videoschalte, nachdem sich ein kleiner Kreis europĂ€ischer Staats- und Regierungschefs bereits am Montag zu einem Ukraine-Krisengipfel in Paris getroffen hatten. Deutschland ist bei der neuen GesprĂ€chsrunde laut ÉlysĂ©e-Palast nicht dabei. DafĂŒr sind neben Frankreich 19 europĂ€ische LĂ€nder und Kanada vertreten.

DĂ€nemark richtet Milliardenfonds fĂŒr schnelle AufrĂŒstung ein

KOPENHAGEN - Nato-Mitglied DĂ€nemark richtet aus Sorge vor Russland einen milliardenschweren AufrĂŒstungsfonds ein. In diesem und im nĂ€chsten Jahr will Deutschlands nördlichstes Nachbarland mit dem sogenannten Beschleunigungsfonds insgesamt rund 50 zusĂ€tzliche Milliarden Kronen (6,7 Mrd. Euro) in die schnelle Beschaffung von VerteidigungsgĂŒtern stecken, wie die dĂ€nische MinisterprĂ€sidentin Mette Frederiksen auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen bekanntgab.

ROUNDUP/ArbeitskrĂ€fterĂŒckgang trifft vor allem Osten

NÜRNBERG - Die Folgen des demografischen Wandels fĂŒr den Arbeitsmarkt bekommen laut einer Studie besonders stark die ostdeutschen BundeslĂ€nder und das Saarland zu spĂŒren. Am deutlichsten sinke die Bevölkerung im erwerbsfĂ€higen Alter bis 2040 in ThĂŒringen mit 15,8 Prozent, heißt es in einem Forschungsbericht des NĂŒrnberger Instituts fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Unter den deutschen BundeslĂ€ndern werden demnach allein Hamburg und Berlin noch einen Zuwachs verzeichnen.

Ifo kritisiert öffentlichen Sektor als ineffizient

DRESDEN - Der öffentliche Dienst in Deutschland verschĂ€rft nach Ansicht des Dresdner Ifo-Instituts die Personalprobleme in der Privatwirtschaft. Die BeschĂ€ftigung im öffentlichen Sektor habe in den letzten Jahren zugenommen, erklĂ€rte der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Thum mit Verweis auf Zahlen von StatistikĂ€mtern. "Stattdessen hĂ€tte die öffentliche Verwaltung die Digitalisierung vorantreiben mĂŒssen, um mit den Effizienzgewinnen Personal einzusparen."

Japans Exporte legen deutlich zu - Importe steigen noch stÀrker

TOKIO - Die japanische Exportwirtschaft hat zu Beginn des Jahres wegen gestiegener Ausfuhren in die USA deutlich an Fahrt aufgenommen. Im Jahresvergleich meldete das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio einen Anstieg der Ausfuhren um 7,2 Prozent. Im Monat zuvor waren Japans Exporte nur um 2,8 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten im Schnitt einen Zuwachs um 7,7 Prozent erwartet.

EU-Staaten einigen sich auf neue Russland-Sanktionen

BRÜSSEL - Die EU-Staaten haben sich wegen des anhaltenden Angriffskriegs gegen die Ukraine auf ein neues Paket mit Russland-Sanktionen verstĂ€ndigt. Es soll zum dritten Jahrestag der Invasion am kommenden Montag in Kraft treten, wie die polnische EU-RatsprĂ€sidentschaft nach einer Entscheidung im Ausschuss der stĂ€ndigen Vertreter der Mitgliedstaaten in BrĂŒssel mitteilte.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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