Ausbildung

Vom Kursteilnehmer zum Wegbereiter: Wie Till Schniedenharn in der Bildungsfabrik angehende Industriemeister begleitet

04.02.2026 - 10:54:28

Andernach - Schichtarbeit, familiĂ€re Verpflichtungen und ein Alltag ohne verlĂ€sslichen Lernrhythmus: Zwar sind angehende Industriemeister durchaus darum bemĂŒht, ihren nĂ€chsten Karriereschritt zu bewĂ€ltigen, starre PrĂ€senzmodelle und fehlende Betreuung machen ihnen aber nicht selten einen Strich durch die Rechnung. Was hingegen möglich ist, wenn sich Weiterbildung tatsĂ€chlich an das eigene Leben anpasst, zeigt die Geschichte von Till Schniedenharn.

Nach der Ausbildung folgt fĂŒr viele FachkrĂ€fte zunĂ€chst Routine: SchichtplĂ€ne wechseln, Verantwortung wĂ€chst, die Aufgaben bleiben Ă€hnlich. Der Wunsch nach Entwicklung ist dabei zwar da, doch das Angebot klassischer Meisterschulen passt selten zum Alltag berufstĂ€tiger Menschen: Feste Unterrichtszeiten kollidieren mit FrĂŒh- und Nachtschichten, Lernphasen geraten ins Stocken, Motivation geht verloren. Gerade im industriellen Umfeld unterschĂ€tzt man zudem nur allzu oft den tatsĂ€chlichen Anspruch der IndustriemeisterprĂŒfung, weshalb die nötige Vorbereitung im Vorfeld schnell auf der Strecke bleibt und Fehlversuche vorprogrammiert sind. Ein Zusammenspiel verschiedenster Probleme, deren Auswirkungen auch Till Schniedenharn nur zu gut kennt: „Ohne System, das wirklich trĂ€gt, scheitert man letztlich nicht am Können oder dem eigenen Willen, sondern an den allgemeinen UmstĂ€nden“, beschreibt er seine Erfahrung.

„Entscheidend ist somit nicht, wie viel Zeit jemand theoretisch hĂ€tte, sondern wie gut sich das Lernen in den Alltag integrieren lĂ€sst“, weiß Till Schniedenharn heute. Der gelernte Anlagenmechaniker arbeitete fast neun Jahre in der Produktion eines großen Industriekonzerns, ehe er sich nicht lĂ€nger mit dem GefĂŒhl abfinden wollte, beruflich festzustecken. Um endgĂŒltig etwas an seiner Situation zu Ă€ndern, beschloss er schließlich, sich zum Industriemeister weiterbilden zu lassen. Erste Schritte in diese Richtung unternahm er auf eigene Faust, schnell zeigte sich dabei aber: Ohne klare Struktur und verlĂ€ssliche Begleitung wird sein Vorhaben zur echten Belastungsprobe. So begann seine Suche nach UnterstĂŒtzung, die ihm am Ende nicht nur den gewĂŒnschten Erfolg, sondern auch eine ungeahnte berufliche Perspektive verschaffen sollte.

Erst Teilnehmer, jetzt Teil des Systems: Till Schniedenharns gemeinsamer Weg mit der Bildungsfabrik

WĂ€hrend seiner Recherchen stieß Till Schniedenharn schnell auf die im Jahr 2022 von Stephan Rodig und Sebastian Jund gegrĂŒndete Bildungsfabrik und entschied sich nach einem ersten BeratungsgesprĂ€ch fĂŒr eine Zusammenarbeit. Was ihn am Konzept dahinter besonders beeindruckte: Als vollstĂ€ndig digitale Meisterschule richtet sich die Bildungsfabrik gezielt an BerufstĂ€tige, Schichtarbeiter und Menschen mit hohem FlexibilitĂ€tsbedarf. Unterrichtszeiten, die sich an den Alltag anpassen, Aufzeichnungen jeder Einheit und lĂŒckenlose Betreuung an sieben Tagen pro Woche schaffen hierbei die nötige VerlĂ€sslichkeit.

Wie fĂŒr bereits mehr als 1.000 andere Teilnehmer war all das auch fĂŒr Till Schniedenharn ausschlaggebend: Die strukturierte Vorbereitung, ergĂ€nzt durch persönliche 1:1-Calls, feste Dozententeams aus der Praxis und zusĂ€tzliche Bausteine wie Mathematik-Vorkurse oder mobiles Lernen per App, gaben ihm im sonst so anspruchsvollen Lernprozess umfassende Sicherheit. Nach bestandener PrĂŒfung folgte der nĂ€chste, bis dahin völlig ungeplante Schritt: der Einstieg ins Unternehmen. „Till zeigte von Anfang an eine Menge fachliches Potenzial. Als ehemaliger Teilnehmer kennt er die Ausgangssituation anderer FachkrĂ€fte außerdem bestens, weshalb wir ihn unbedingt im Team haben wollten“, erzĂ€hlt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Stephan Rodig. So wurde aus dem Teilnehmer schließlich ein Teil des Trainerteams.

Lernen als gemeinsamer Prozess: Wie Till Schniedenharn angehende Industriemeister dorthin fĂŒhrt, wo er lĂ€ngst angekommen ist

Heute unterstĂŒtzt Till Schniedenharn angehende Industriemeister insbesondere in den handlungsspezifischen Qualifikationen Metall und ist zusĂ€tzlich im Vertrieb tĂ€tig. Seine Rolle verbindet demnach fachliche Vorbereitung mit realistischer Beratung: klare Erwartungen an den PrĂŒfungsumfang, transparente AblĂ€ufe und eine ehrliche EinschĂ€tzung des notwendigen Einsatzes. Im Unterricht steht die individuelle Begleitung im Fokus, ohne den Blick fĂŒr die Gruppe zu verlieren. Moderation auf Augenhöhe, gegenseitige UnterstĂŒtzung und eine starke Community prĂ€gen damit die Lernkultur. „Das GruppengefĂŒhl ist dabei kein Nebeneffekt, sondern ebenso Grundlage des Erfolgs“, erlĂ€utert Till Schniedenharn hierzu. DarĂŒber hinaus bereitet die Bildungsfabrik ihre Teilnehmer nicht nur auf die PrĂŒfung vor, sondern auch auf spĂ€tere FĂŒhrungs- und Verantwortungssituationen im Berufsalltag.

„All das sowohl aus Teilnehmer- als auch aus Mitarbeiterperspektive zu erleben, hat meinen Blick auf das Thema Weiterbildung zweifellos geschĂ€rft“, verrĂ€t Till Schniedenharn. „Vor allem aber habe ich erkannt, wie wichtig Struktur, Verbindlichkeit und echte Betreuung dabei sind. Sie entscheiden darĂŒber, ob man die nötige Motivation behĂ€lt und sein Ziel ohne grĂ¶ĂŸere EinschrĂ€nkungen oder Probleme erreicht.“ Genau aus diesem Grund stehen individuelle UnterstĂŒtzung, Alltagstauglichkeit und eine klare Lernorganisation bei der Bildungsfabrik immer an erster Stelle. „Auf dieser Basis kann es wirklich jeder schaffen, wie auch mein Werdegang beweist. Und dafĂŒr ist es nie zu spĂ€t: Erst kĂŒrzlich hat einer unserer Teilnehmer noch im Alter von 56 Jahren die Industriemeisterausbildung absolviert. Insofern kann ich nur jedem raten, sich bei uns zu melden – wir helfen gerne“, so Till Schniedenharn abschließend.

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