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Android 17: Google sperrt Smartphone nach 20 Fehlversuchen dauerhaft

03.07.2026 - 04:55:56 | boerse-global.de

Android 17 fĂŒhrt biometrische Sperren, PIN-Limits und erweiterte Verlustfunktionen ein, um Smartphone-Diebstahl zu erschweren.

Android 17: Google verschÀrft Diebstahlschutz mit neuen Sicherheitsfunktionen
Android - Ein Smartphone-Bildschirm zeigt ein biometrisches Sperrsymbol, das Sicherheit und Datenschutz symbolisiert. 03.07.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Mit Android 17 kommen biometrische Sperren, scharfe PIN-Limits und eine neue Verlust-Funktion.

„Als verloren markieren“ wird sicherer

Die Funktion „Als verloren markieren“ bekommt eine zusĂ€tzliche HĂŒrde. Wer sein GerĂ€t nach einer Verlustmeldung wieder freigeben will, muss kĂŒnftig biometrisch authentifizieren – per Passcode plus Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

Sobald das Smartphone als verloren markiert ist, blendet das System die Schnelleinstellungen aus. Auch neue WLAN- oder Bluetooth-Verbindungen sind dann nicht mehr möglich. Das soll verhindern, dass Diebe das GerÀt vom Netzwerk trennen oder mit fremder Hardware koppeln.

Die Funktionen „Remote Lock“ und „Theft Detection Lock“ sind unter Android 17 standardmĂ€ĂŸig aktiv. Auf Ă€lteren GerĂ€ten ab Android 10 stehen sie ebenfalls zur VerfĂŒgung. Ab Android 12 lĂ€sst sich zudem die IMEI-Nummer auf dem Sperrbildschirm anzeigen – das erleichtert die Identifizierung bei Verlust. Die Anzeige ist optional deaktivierbar.

Nur 20 Fehlversuche – dann ist Schluss

Mit Android 17 geht Google hÀrter gegen Brute-Force-Angriffe vor. Das System setzt ein striktes Limit: Nach 20 Fehlversuchen wird das GerÀt dauerhaft gesperrt. Weitere Eingaben sind dann nicht mehr möglich.

Die zeitliche Staffelung ist ebenfalls extrem verschĂ€rft. In der ersten Minute sind nur sechs Versuche erlaubt. Danach folgen sieben Versuche innerhalb von sechs Minuten und acht Versuche innerhalb von 25 Minuten. Über 24 Stunden hinweg sind maximal zwölf Eingaben möglich. Das Gesamtkontingent von 19 Fehlversuchen erstreckt sich ĂŒber fĂŒnf Jahre.

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Die neue „Duplicate Guess Detection“ fĂ€ngt versehentliche Fehleingaben ab. Gibt jemand mehrmals dieselbe falsche PIN ein, zĂ€hlt das System das nur als einen Fehlversuch. Auf dem Sperrbildschirm wird kĂŒnftig ein Countdown in Minuten statt in Sekunden angezeigt, plus eine Verknpfung zur Kontowiederherstellung.

Beta-Phase lĂ€uft – Finale im September

Parallel zu den Sicherheitsfeatures hat Google die „Android 17 QPR1 Beta 6“ veröffentlicht. Sie lĂ€uft auf den Pixel-Modellen 6 bis 10 sowie auf Foldables und Tablets. Die Version hat PlattformstabilitĂ€t erreicht – die Schnittstellen fĂŒr Entwickler sind nun final.

Die Beta konzentriert sich auf Fehlerbehebungen: RechtschreibprĂŒfung, LautstĂ€rketasten in der Uhr-App und visuelle Probleme in den Schnelleinstellungen. Zu den funktionalen Neuerungen gehören erweiterte Tracking-Optionen fĂŒr Kalorien und Strecken in „Health Connect“ sowie Verbesserungen im Desktop-Modus – etwa frei verschiebbare Bild-im-Bild-Fenster und eine neu positionierte Taskleiste. Die finale Version erscheint im September 2026.

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Mehr Kontrolle ĂŒber Backups

Nutzer bekommen mehr Kontrolle ĂŒber ihre Cloud-Daten. Über die Google-Play-Dienste wird eine Funktion ausgerollt, mit der sich Backups fĂŒr einzelne Apps gezielt deaktivieren lassen. In den Einstellungen entscheiden Anwender pro App, ob deren Daten gesichert werden. Wer die Sicherung deaktiviert, löscht damit sofort die bereits in der Cloud gespeicherten Daten dieser App.

Grundlegende Systemdaten wie SMS-VerlĂ€ufe, Anruflisten und GerĂ€teeinstellungen bleiben von dieser Einzelsteuerung ausgenommen. Sie werden weiterhin gebĂŒndelt gesichert.

Entwicklerverifizierung wird Pflicht

Ab September 2026 mĂŒssen Apps auf zertifizierten Android-GerĂ€ten von einem verifizierten Entwickler stammen. Das erfordert die Vorlage eines amtlichen Ausweises und eine Registrierung des SignaturschlĂŒssels.

Die Maßnahme soll die Sicherheit im Ökosystem erhöhen. Vertreter freier App-Stores sehen jedoch Probleme: Open-Source-Projekte und Hobby-Entwickler könnten dadurch ausgebremst werden.

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