Apple überspringt M6 Pro: M7-Familie setzt auf KI-Optimierung
07.07.2026 - 06:42:12 | boerse-global.de
Statt leistungsstarker Zwischengenerationen soll eine neue „Ultra“-Serie mit OLED-Touchscreens die Premium-Krone übernehmen.
Neue Chips, neue Taktik: Apple überspringt die M6-Pro-Serie
Apple verabschiedet sich von seiner bisherigen Prozessor-Strategie. Statt wie gewohnt jede Chip-Generation mit Pro- und Max-Varianten auszustatten, konzentriert sich der Konzern auf die M7-Familie, die speziell für KI-Aufgaben entwickelt wird. Das bedeutet: Die High-End-Modelle von MacBook Pro, Mac mini, iMac und Mac Studio springen direkt von der M5- auf die M7-Generation – die M6 Pro und M6 Max fallen ersatzlos weg.
Der Basis-M6-Chip kommt dagegen noch zum Einsatz – etwa im MacBook Air und im Einstiegs-MacBook Pro ab Herbst 2026. Die M7 Pro und M7 Max werden frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 erwartet.
Zwei Update-Wellen für das Einsteiger-MacBook Pro
Das 14-Zoll-Einstiegs-MacBook Pro durchläuft in den kommenden Monaten gleich zwei Modernisierungen:
Herbst 2026: Ein Modell mit dem Codenamen J804 erscheint mit dem Basis-M6-Chip und rund 200 GB/s Speicherbandbreite. Das Gehäuse bleibt unverändert.
Frühjahr 2027: Eine vollständig überarbeitete Version (K104) folgt – deutlich früher als sonst üblich. Sie bringt den 2nm-M7-Chip mit, schmalere Displayränder, eine Punch-Hole-Kamera und eine KI-Architektur mit 240 GB/s Speicherbandbreite – ein Plus von 56 Prozent gegenüber der M5-Generation.
Die neue Königsklasse: MacBook Ultra mit OLED und Touch
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Im Premium-Segment bereitet Apple eine neue Produktlinie vor: MacBook Ultra. Die Modelle mit den Codenamen K114 und K116 kommen zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 auf den Markt. Statt der M6- oder M7-Basischips setzt Apple hier auf M5 Pro und M5 Max.
Die Neuerungen sind ambitioniert:
- OLED-Displays mit Touchscreen-Funktion
- Die Dynamic Island hält Einzug in die Mac-Welt
- Ein flacheres Design
- Möglicherweise mobiles Internet per Mobilfunk
Analysten rechnen mit satten Aufpreisen: Die Basisversionen dürften zwischen 3.299 und 4.999 Euro kosten.
Lieferketten-Probleme treiben die Preise
Die Hardware-Offensive trifft auf einen schwierigen Markt. Die Preise für Arbeitsspeicher (DRAM) sind im ersten Halbjahr 2026 explodiert: plus 90 Prozent im ersten Quartal, weitere 60 Prozent im zweiten. Apple hat bereits reagiert: Seit Ende Juni kostet das Einstiegs-MacBook Pro 1.999 Euro – ein Aufschlag von 300 Euro gegenüber dem vorherigen Preis von 1.699 Euro.
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iPad Pro profitiert ebenfalls vom neuen Takt
Auch das iPad Pro bekommt die beschleunigte Hardware-Kadenz zu spüren. Nach dem letzten Update im Oktober 2025 arbeiten die Entwickler bereits an neuen Modellen mit Dampfkammerkühlung und möglicherweise dem M7-Chip. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2027 geplant.
