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ASUS Zenbook SORA 16: Der ARM-Überflieger im Test

22.05.2026 - 11:26:46 | boerse-global.de

ASUS präsentiert das Zenbook SORA 16 mit Snapdragon-X-Prozessor, 38 Stunden Akkulaufzeit und innovativem Ceraluminum-Gehäuse.

ASUS Zenbook SORA 16: Der ARM-Überflieger im Test - Foto: über boerse-global.de
ASUS Zenbook SORA 16: Der ARM-Überflieger im Test - Foto: über boerse-global.de

Mit Snapdragon-X-Chip und KI-Beschleuniger will ASUS das ultimative 16-Zoll-Notebook liefern – und setzt dabei auf Rekordwerte bei Akkulaufzeit und Gewicht.

Der Markt für Premium-Notebooks erlebt 2026 einen grundlegenden Wandel. ARM-Prozessoren und integrierte Künstliche Intelligenz drängen in die Spitzenklasse – und ASUS geht mit dem Zenbook SORA 16 (UX3607QA) voran. Das neue Flaggschiff setzt auf Qualcomms Snapdragon-X-Plattform statt auf klassische x86-Chips. Die Folge: eine Akkulaufzeit von fast 38 Stunden bei einem Gewicht von gerade einmal 1,1 Kilogramm. Für deutsche Geschäftsreisende und Kreative, die viel unterwegs sind, könnte das Gerät damit zum Gamechanger werden.

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KI-Leistung auf neuem Niveau

Herzstück des Zenbook SORA 16 ist der Snapdragon X X1-26-100 mit Qualcomms eigener Oryon-Architektur. Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit: Die integrierte Neural Processing Unit (NPU) schafft 45 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) – genug für Microsofts Copilot+-Zertifizierung.

Noch einen drauf setzt die Top-Version, die in westlichen Märkten als Zenbook A16 verkauft wird. Sie nutzt den Snapdragon X2 Elite Extreme mit 18 Kernen und einer NPU mit bis zu 80 TOPS. Benchmark-Ergebnisse aus dem April zeigen: Bei KI-gestützten Bilderkennungsaufgaben ist der Chip rund 1,85-mal schneller als vergleichbare ARM-Konkurrenz. Das erlaubt rechenintensive Anwendungen wie Echtzeit-Videobearbeitung oder Live-Transkription – komplett ohne Cloud-Anbindung.

Materialrevolution: Ceraluminum statt Aluminium

ASUS hat jahrelang an einem neuen Werkstoff getüftelt. Das Ergebnis heißt Ceraluminum – eine Keramik-Aluminium-Legierung, die per Hochtechnologie-Verfahren verbunden wird. Die Vorteile sind beeindruckend: dreimal stabiler als herkömmliches eloxiertes Aluminium, dabei deutlich leichter und resistent gegen lästige Fingerabdrücke.

Die Materialinnovation macht das 16-Zoll-Notebook zum Leichtgewicht. Mit 1,1 Kilogramm unterbietet das SORA 16 selbst viele 13-Zoll-Konkurrenten. Die A16-Variante mit Glas-Touchscreen bringt 1,2 Kilogramm auf die Wahle. Die Bauhöhe liegt zwischen 1,1 und 1,38 Zentimetern – absolute Spitzenwerte in dieser Displayklasse.

OLED-Display mit Spitzenwerten

Das visuelle Erlebnis basiert auf OLED-Technologie. Die Basisvariante bietet ein 16-Zoll-Panel mit 1920x1200 Pixeln. Höherwertige Konfigurationen setzen auf ein 3K-Lumina-OLED (2880x1800) mit 120 Hertz Bildwiederholrate und einer Spitzenhelligkeit von 1.100 Nits bei HDR-Inhalten.

Für Kreative entscheidend: Die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums liegt bei 100 Prozent. Damit eignet sich das Display für farbkritische Arbeiten in der Foto- und Videobearbeitung.

Akkulaufzeit: Mehr als ein Arbeitstag

Der Wechsel zur ARM-Architektur entfaltet seine größte Wirkung bei der Energieeffizienz. ASUS gibt für die 14-Zoll-Version bis zu 33 Stunden Videowiedergabe an. Das 16-Zoll-Modell toppt diesen Wort mit rund 37,6 Stunden.

In der Praxis bestätigt sich der Trend: Nach vier Stunden Dauerarbeit zeigte das Gerät noch rund 80 Prozent Akkukapazität. Für typische Büroaufgaben bedeutet das eine Mehrtageslaufzeit – das Ladekabel kann im Rucksack bleiben.

Trotz des flachen Gehäuses hat ASUS auf Anschlüsse nicht verzichtet. Das SORA 16 bietet zwei USB4-Type-C-Ports, einen USB-3.2-Type-A-Anschluss, HDMI 2.1 und einen SD-Kartenleser. Drahtlos wird via Wi-Fi 7 oder Wi-Fi 6E sowie Bluetooth 5.3 kommuniziert.

Wettbewerb der Giganten

ASUS fährt 2026 eine Multi-Plattform-Strategie: Neben den Snapdragon-Modellen gibt es das Zenbook S 16 weiterhin mit AMD Ryzen AI 400. Die Snapdragon-X2-Elite-Chips konkurrieren direkt mit Apples M5-Serie und Intels Panther Lake (Core Ultra Series 3).

Ein Leistungstest vom April zeigt: Der 18-Kern-Snapdragon X2 Elite Extreme ließ vergleichbare M5-Notebooks in Multi-Core-Rendertests um fast das Doppelte hinter sich. Die Zeiten, in denen ARM unter Windows an der Software-Kompatibilität scheiterte, sind weitgehend vorbei: Über 2.000 Apps laufen mittlerweile nativ. Nur manche spezialisierte Legacy-Software benötigt noch Emulation.

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Die Preise spiegeln die Premium-Positionierung wider. In Japan startet das SORA 16 bei umgerechnet rund 1.250 Euro für das Basismodell. Die Top-Version A16 mit X2-Elite-Extreme-Prozessor liegt zwischen 1.600 und 1.900 Euro. Damit zielt ASUS auf mobile Profis, denen Gewicht und Ausdauer wichtiger sind als rohe Grafikleistung für Spiele.

Ausblick: KI wird Standard

Der Trend ist klar: On-Device-KI ist 2026 kein Luxus mehr, sondern Standard. ASUS stattet die gesamte Zenbook-Reihe mit dedizierten NPUs aus. Das SORA 16 zeigt, wohin die Reise geht – mit einem ausgeklügelten Kühlsystem aus zwei Lüftern und 3D-Dampfkammern, das die 28 Watt CPU-TDP im schlanken Gehäuse beherrschbar macht.

Je effizienter die Prozessoren werden, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Tablets und leistungsstarken 16-Zoll-Workstations. Das Zenbook SORA 16 setzt dabei neue Maßstäbe – und dürfte zum Maßstab werden, wie Hersteller künftig große Bildschirme mit maximaler Mobilität verbinden.

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