Bewegung, Arbeitsplatz

Bewegung am Arbeitsplatz: CAS-Programm startet 6. November 2026

Veröffentlicht am: 19.08.2026 um 19:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe startet zwei Zertifikatskurse zur Bewegungsförderung am Arbeitsplatz. Bewerbungen sind bis Oktober möglich.

PHKA: Neue Weiterbildungen für betriebliche Gesundheitsförderung
Ein Therapeut berät einen Mitarbeiter in einem modernen Büro zu ergonomischen Bewegungskonzepten am Arbeitsplatz. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Relevanz von gesundheitsfördernden Maßnahmen in der modernen Arbeitswelt hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die physische Belastbarkeit ihrer Belegschaft zu erhalten und präventive Konzepte in den Berufsalltag zu integrieren.

Vor diesem Hintergrund erweitert die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) ihr akademisches Angebot im Bereich der Gesundheitswissenschaften. Im Fokus stehen dabei zwei neue Programme, die gezielt Fachkräfte ansprechen, die Bewegungskonzepte professionell in Unternehmen implementieren möchten.

Differenzierte Qualifizierungswege für Fachkräfte

Die neuen Bildungsangebote der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe differenzieren sich nach Umfang und Tiefe der behandelten Inhalte, um unterschiedlichen beruflichen Anforderungen gerecht zu werden.

Ein zentraler Bestandteil dieser Initiative ist das Certificate of Advanced Studies (CAS) mit dem Titel „Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz mit und durch Bewegung“. Dieses Programm ist auf eine Dauer von einem Semester ausgelegt und ermöglicht eine tiefergehende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Materie.

Als kompaktere Alternative wird das Hochschulzertifikat „Bewegung und Gesundheit im Kontext Arbeit“ eingeführt. Mit einer Laufzeit von zwei Monaten ist dieses Format insbesondere für Berufstätige konzipiert, die eine zeitnahe Zusatzqualifikation anstreben, um spezifische Impulse in ihrem Arbeitsumfeld oder in der Beratung von Unternehmen zu setzen.

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Beide Formate verfolgen das Ziel, theoretisches Wissen über Bewegungsabläufe mit den praktischen Notwendigkeiten der Arbeitsplatzgestaltung zu verknüpfen.

Akademische Standards und Zugangsvoraussetzungen

Die Verankerung dieser Weiterbildungen an einer Pädagogischen Hochschule unterstreicht den wissenschaftlichen Anspruch der Qualifikationen. Um die Qualität der Ausbildung und den fachlichen Austausch innerhalb der Kurse sicherzustellen, hat die PHKA klare Zulassungskriterien definiert.

Bewerber müssen bereits über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen. Zusätzlich wird eine mindestens einjährige Berufstätigkeit vorausgesetzt, was den praxisorientierten Charakter der Weiterbildungen betont.

Die zeitliche Planung sieht vor, dass beide Programme im Spätherbst beginnen. Als konkreter Starttermin wird in verschiedenen Berichten der 6. November 2026 genannt. Für Interessierte, die eine Teilnahme anstreben, ist eine frühzeitige Planung erforderlich, da die Bewerbungsfrist bereits am 5. Oktober 2026 endet. Dieser Vorlauf ermöglicht der Hochschule eine Prüfung der Qualifikationsprofile im Vorfeld des Semesterstarts.

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Bedeutung für die therapeutische und beratende Praxis

Die Einführung solcher spezialisierter Zertifikate reflektiert einen trend in der Gesundheitsbranche, bei dem Therapeuten und Präventionsexperten zunehmend als Berater in der freien Wirtschaft gefragt sind.

Die Ausbildungsinhalte decken den Bedarf an Fachkräften, die nicht nur medizinische oder sportwissenschaftliche Grundlagen beherrschen, sondern diese auch auf die spezifischen Belastungsprofile verschiedener Arbeitsumgebungen übertragen können.

Die Resonanz in verschiedenen Fach- und Wirtschaftsmedien deutet darauf hin, dass die Verknüpfung von Bewegung und Arbeit als strategischer Faktor für den Mittelstand sowie für das betriebliche Gesundheitsmanagement insgesamt wahrgenommen wird.

Für Therapeuten und Heilpraktiker bieten diese akademischen Abschlüsse eine Möglichkeit, ihr Dienstleistungsportfolio zu erweitern und sich in einem wachsenden Marktsegment für betriebliche Prävention zu positionieren. Durch die wissenschaftliche Rahmung der PHKA erhalten die Teilnehmer zudem eine formale Anerkennung ihrer Expertise, die über rein praktische Fortbildungen hinausgeht.

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