Depression, Millionen

Depression: 130 Millionen Euro für Forschung bis 2030

Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 21:00 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Bund fördert Depressionsforschung mit 130 Millionen Euro. Neue Studien und Schulungen für psychische Ersthelfer starten.

Psychische Notfallhilfe: 130 Millionen für Depressionsforschung
Eine Gruppe von Erwachsenen nimmt an einem Kurs für psychische Erste Hilfe teil und diskutiert mit einem Ausbilder. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ob in Schulen, Betrieben oder der Nachbarschaft – die Ausbildung und Professionalisierung der psychischen Notfallhilfe nimmt Fahrt auf.

130 Millionen für die Depressions-Forschung

Das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit bekommt bis 2030 rund 130 Millionen Euro Fördermittel. Die Standorte in Jena, Halle-Wittenberg und Magdeburg erforschen unter Professor Martin Walter die Entstehung von Depressionen. Auch die Früherkennung von ADHS und Lernschwächen steht im Fokus.

Kann eine spezielle Ernährung bei schweren Depressionen helfen? Eine Studie mit 90 Teilnehmenden deutet darauf hin: Eine ketogene Diät zeigte bei behandlungsresistenter Depression eine leichte Besserung. Allerdings warnen Experten vor Eigenversuchen – Wechselwirkungen mit Medikamenten sind möglich. Fünf weitere klinische Studien laufen bereits.

Motorrad-Demo finanziert Schulungen für Lehrer

Lehrkräfte sollen psychische Belastungen bei Schülern frühzeitig erkennen. Eine für Anfang August geplante Motorrad-Demonstration in Darmstadt sammelt Spenden für genau solche Ersthelfer-Kurse an Schulen.

Die Volkshochschulen erweitern ihr Angebot für Pädagogen: Ab August und September gibt es Fortbildungen zu Feedback-Kultur, geschlechtersensibler Pädagogik und tiergestützten Ansätzen. Auch die Nachbarschaftshilfe profitiert – kostenfreie Selbstschutzkurse starten nach der Sommerpause.

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Die 130-Millionen-Förderung für Depressionsforschung zeigt: Früherkennung ist der Schlüssel. Dieser Ratgeber liefert Ihnen eine konkrete Checkliste für die Früherkennung bei Schülern und einen Ersthelfer-Kurs für Laien – basierend auf aktuellen Studien. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern

Ethikberater fürs Krankenhaus

Im Gesundheitswesen werden spezialisierte Ethikberater ausgebildet. Von Juli bis November 2026 gibt es Zertifikatskurse für Mitglieder von Ethikkomitees. Die Schulung kombiniert Theorie mit Moderationsübungen für schwierige medizinische Entscheidungen.

Betriebe können auf spezielle Datenbanken zugreifen. Sie enthalten Rechtsgrundlagen zur Ersten Hilfe und Anforderungen an betriebliche Ersthelfer. Das Deutsche Rote Kreuz bietet eintägige Kurse an – die Kosten übernehmen meist die Berufsgenossenschaften.

Neue Selbsthilfegruppe in Wiesbaden

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Psychische Notfälle in Schule oder Betrieb – wissen Sie, wie Sie richtig reagieren? Dieser Leitfaden vermittelt Schritt für Schritt, was Laien tun können, und warnt vor gefährlichen Eigenversuchen mit Diäten. Ersthelfer-Wissen jetzt sichern

Neben der professionellen Hilfe bleibt der Austausch unter Betroffenen zentral. Mitte August startet in Wiesbaden eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen, Ängsten und Panikstörungen.

Mobile Informationseinheiten von Kliniken klären Bürger ohne Voranmeldung auf – über Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thromboseprophylaxe und Defibrillatoren. Die psychische und physische Notfallvorsorge wächst zusammen.

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