Fleischkonsum: DGE empfiehlt höchstens 300 Gramm pro Woche
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 14:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deEine vollwertige ErnĂ€hrung lĂ€sst sich im Alltag oft ohne aufwendiges KalorienzĂ€hlen umsetzen. Als praktische Orientierungshilfe dient das sogenannte Tellermodell, das sich am ErnĂ€hrungskreis der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) orientiert. Die Stiftung Gesundheitswissen veranschaulicht damit, wie Mahlzeiten zusammengestellt werden können, um den Körper ausgewogen mit allen notwendigen NĂ€hrstoffen zu versorgen.
Aufteilung des Tellers fĂŒr die tĂ€glichen Mahlzeiten
Das Prinzip des Tellermodells basiert auf einer visuellen Aufteilung des Tellers bei den Hauptmahlzeiten. Nach Angaben der Stiftung Gesundheitswissen sollte etwa die HĂ€lfte des Tellers mit GemĂŒse und Obst gefĂŒllt sein. Dieser pflanzliche Anteil liefert wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe bei gleichzeitig geringer Energiedichte.
Rund ein Drittel der FlĂ€che ist fĂŒr Kartoffeln und Getreideprodukte vorgesehen. Bei Getreideprodukten empfiehlt die Stiftung vorzugsweise die Vollkornvariante, da diese lĂ€nger sĂ€ttigt und zusĂ€tzliche NĂ€hrstoffe bereitstellt.
Der verbleibende Rest des Tellers bleibt Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Milchprodukten und Eiern oder entsprechenden pflanzlichen Alternativen vorbehalten. Durch diese einfache Dreiteilung lĂ€sst sich bereits beim Anrichten ĂŒberprĂŒfen, ob die Proportionen einer ausgewogenen Zusammenstellung entsprechen.
Feste Mengen und Verzehrempfehlungen fĂŒr die Woche
ErgĂ€nzend zur Aufteilung einzelner Mahlzeiten gibt die Stiftung Gesundheitswissen konkrete Richtwerte fĂŒr den Tages- und Wochenverzehr heraus. TĂ€glich sollten fĂŒnf Portionen Obst und GemĂŒse sowie eine Handvoll NĂŒsse auf dem Speiseplan stehen. Kartoffeln und Getreide, am besten als Vollkorn, sind demnach fĂŒr den tĂ€glichen Verzehr vorgesehen. HĂŒlsenfrĂŒchte sollten mindestens einmal pro Woche in die ErnĂ€hrung integriert werden.
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Auch bei tierischen Produkten und Fetten nennt die Stiftung RichtgröĂen:
- Milch, Joghurt oder KĂ€se: ein bis zwei Portionen pro Tag
- Fette und Ăle: ein bis zwei Esslöffel tĂ€glich
- Fisch: ein- bis zweimal pro Woche
- Ei: ein Ei pro Woche
- Fleisch: maximal 300 Gramm pro Woche
Die Begrenzung des Fleischkonsums auf höchstens 300 Gramm wöchentlich sowie die gezielte Einbindung von Fisch und pflanzlichen Proteinquellen unterstĂŒtzen eine ErnĂ€hrungsweise, die sowohl gesundheitliche Aspekte als auch eine abwechslungsreiche Kost berĂŒcksichtigt.
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Ausreichende FlĂŒssigkeitszufuhr als Basis
Neben der Zusammensetzung der festen Nahrung spielt das Trinkverhalten eine zentrale Rolle. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung sollten tĂ€glich mindestens 1,5 Liter FlĂŒssigkeit aufgenommen werden. Als bevorzugte GetrĂ€nke nennt die DGE Wasser sowie ungesĂŒĂte KrĂ€uter- und FrĂŒchtetees, um den FlĂŒssigkeitsbedarf ohne zusĂ€tzliche Zucker- und Kalorienzufuhr zu decken.
