Hirnstimulation, TPS

Hirnstimulation TPS: 785 Patienten ohne Nebenwirkungen behandelt

04.07.2026 - 01:18:32 | boerse-global.de

Die Transkranielle Pulsstimulation zeigt bei Alzheimer vielversprechende Ergebnisse ohne Nebenwirkungen. Forscher testen die Methode nun auch bei Long-Covid und Parkinson.

TPS-Hirnstimulation: Neue Studien zu Long-Covid und Parkinson
Hirnstimulation - Ein futuristisches medizinisches Gerät sendet subtile Energiepulse auf ein menschliches Kopfmodell in einem Forschungslabor. 04.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ein aktueller Übersichtsartikel von Alzheimer Deutschland fasst die Entwicklung zusammen: Das Verfahren wird zunehmend auch bei anderen Erkrankungen getestet.

Forschung auf breiter Front

Die größte Studie läuft derzeit in Hongkong. 180 Probanden nehmen teil – sie soll die statistische Belastbarkeit der Behandlungseffekte bei neurodegenerativen Erkrankungen erhöhen.

Parallel dazu erforscht die Medizinische Universität Wien TPS bei Long-Covid. Die vierfach verblindete Studie arbeitet nach strengen wissenschaftlichen Kriterien. In Deutschland begleitet ein Alzheimer-Register an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Patienten langfristig.

785 Patienten, keine Nebenwirkungen

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Eine Umfrage unter 33 spezialisierten TPS-Zentren für das Jahr 2025 zeigt: Allein in diesen Einrichtungen wurden 785 Alzheimer-Patienten behandelt – in über 17.690 Sitzungen.

Global liegt die Zahl der TPS-Anwendungen bei rund 290.000 Sitzungen. Die Auswertung deutet darauf hin, dass die Erkrankung bei den behandelten Patienten nicht weiter fortschritt. Klinisch relevante Nebenwirkungen traten nicht auf.

Versorgung wächst

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In Deutschland, Österreich und Schweiz bieten inzwischen über 100 Kliniken und Praxen TPS an. Die Infrastruktur ermöglicht eine flächendeckende Versorgung über die Forschung hinaus.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Alzheimer. Doch Fachleute untersuchen den Einsatz der Pulse zunehmend bei Parkinson, Depressionen und neurovaskulären Störungen. Die wachsende Evidenz aus Studien und die stabilen Sicherheitsdaten bilden die Grundlage für die weitere Bewertung.

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