Apple, Siri-Zusammenfassungen

iOS 27: Apple sperrt Siri-Zusammenfassungen für Webseiten

27.06.2026 - 09:09:33 | boerse-global.de

Apple unterbindet Siri-URL-Zusammenfassungen in iOS 27 Beta. Google bringt KI-Update für Chrome mit Autofill und Gemini-Funktionen.

iOS 27 Beta: Apple schränkt Siri-Webzusammenfassungen ein
Apple - iPhone-Bildschirm mit Browser-Oberfläche und dezenten KI-Elementen, die neue Funktionen andeuten. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple verbietet Siri das Zusammenfassen von Webseiten – ein Schritt gegen den Traffic-Verlust von Publishern. Derweil bringt Google mächtige neue KI-Funktionen für Chrome.

Die zweite Beta von iOS 27, die Apple am 25. Juni veröffentlichte, enthält eine bemerkenswerte Einschränkung: Siri darf keine URL-Zusammenfassungen mehr liefern. Fordert man den Assistenten auf, eine Webseite zusammenzufassen, antwortet er künftig, dass er auf den Inhalt nicht zugreifen kann. Eine Umgehungsmöglichkeit gibt es nicht.

Branchenbeobachter vermuten hinter diesem Schritt eine klare Strategie: Apple will verhindern, dass Nutzer an den Webseiten der Publisher vorbei Informationen erhalten. Der Traffic-Verlust für Nachrichtenportale und Content-Anbieter wäre sonst erheblich gewesen. Interessant: Der Safari-Browser selbst bietet weiterhin Zusammenfassungen direkt auf der Seite an.

Redesign für den Recovery-Modus

iOS 27 bringt noch eine weitere tiefgreifende Neuerung: einen komplett überarbeiteten Recovery-Modus für iPhone und iPad. Das System bootet künftig in eine schlanke Oberfläche – ähnlich der Wiederherstellungsumgebung bei Macs mit Apple Silicon. Nutzer können dann OS-Updates, Resets oder Wiederherstellungen durchführen, ohne einen zweiten Computer anschließen zu müssen.

Für die Verwaltung der Safari-Einstellungen gibt es zwei Wege: Globale Einstellungen wie Pop-up-Blocker verwaltet man weiterhin über die Haupt-App „Einstellungen". Seiten-spezifische Anpassungen hingegen erreicht man direkt über das Safari-Seitenmenü.

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Google kontert mit mächtigen KI-Features

Während Apple die Zügel anzieht, geht Google in die Offensive. Am 26. Juni kündigte der Suchmaschinenriese ein großes Update für Chrome auf iOS und Android an. Die neue Autofill-Funktion ist direkt mit Google Wallet verknüpft und kann Formulare automatisch mit Daten aus digitalen Führerscheinen, Reisepässen oder Mitgliedsausweisen befüllen. Google betont, dass die sensiblen Daten verschlüsselt bleiben und der Nutzer die Kontrolle behält.

Parallel dazu führt Chrome Version 149 die Funktion „Select From Screen" im Gemini-KI-Panel ein. Nutzer können Text, Bilder oder Diagramme auf einer Webseite markieren, indem sie ein Kästchen über den Inhalt ziehen. Die ausgewählten Daten lassen sich dann an eine KI-Anfrage anhängen – für sofortige Erklärungen oder Zusammenfassungen. Voraussetzung ist ein unterstützter Google-Account.

Orion Browser und dringende Sicherheitsupdates

Auch alternative Browser für iOS rüsten auf. Orion Browser startete am 25. Juni in Version 1.1 und bringt native Pro-Tab-Container mit. Diese Funktion erlaubt die Cookie-Isolierung innerhalb eines einzelnen Fensters. Premium-Abonnenten erhalten zudem farbige Fensterrahmen. Die integrierte Offline-Übersetzung von Seiten läuft über ein lokales macOS-Framework.

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Kritische Sicherheitslücke geschlossen

Für alle, die noch nicht auf der aktuellen Beta unterwegs sind, hat Apple ebenfalls wichtige Updates parat. Am 25. Juni veröffentlichte das Unternehmen iOS 26.4.2 und iOS 18.7.8, um eine kritische Sicherheitslücke zu schließen. Die als CVE-2026-28950 registrierte Schwachstelle betraf Benachrichtigungen: Gelöschte Meldungen blieben erhalten und konnten angeblich ausgelesen werden – sogar aus sicheren Kommunikations-Apps.

Apple empfiehlt allen Nutzern dieser Betriebssystem-Versionen, das Update sofort zu installieren.

Mac-Zubehör direkt per USB-C koppeln

iOS 26.5, ebenfalls am 25. Juni veröffentlicht, erweitert die Hardware-Kompatibilität: Mac-Zubehör wie Magic Keyboard und Magic Mouse können sich nun per USB-C-Verbindung automatisch mit dem iPhone koppeln. Nach der ersten Kabelverbindung bleibt die Verbindung über Bluetooth bestehen.

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